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Ein neuer Transformator wird im AKW Krümmel eingebaut, August 2007
Martin Langer / Greenpeace

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Medienberichten zufolge will Hohlefelder den deutschen Ökostromanbietern eine Allianz vorschlagen. Lassen sie sich für eine Laufzeitverlängerung der alten Reaktoren einspannen, so investieren die Atomstromkonzerne im Gegenzug in Erneuerbare Energien und Effizienzsteigerung.

Mit diesem Angebot versucht die Atomlobby, einen faulen Deal einzufädeln, so Thomas Breuer, Leiter des Energie- und Klimabereichs bei Greenpeace. Die Erneuerbaren Energien benötigen kein Bündnis mit der Atomindustrie. Die Atomstromkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW müssen sich einfach entscheiden, ob sie weiter die Energiewende blockieren oder ob sie ihre Investitionen endlich in zeitgemäße und klimaschonende Energieerzeugung lenken.

In Deutschland waren im Sommer 2007 zeitweise sechs Atomkraftwerke nicht am Netz - fünf wegen Reparaturarbeiten, eines wegen der jährlichen Revision. Die beiden AKW Krümmel und Brunsbüttel stehen seit fast zwei Jahren still. Der alte Meiler Biblis A lieferte in ganz 2007 nicht eine Megawattstunde Strom.

Mit Halbwahrheiten zur Energiepolitik und dem alten Märchen von der Gefährdung der Stromversorgung soll die Notwendigkeit des Atomstroms und der Laufzeitverlängerung wiederbelebt werden, sagt Breuer. Greenpeace hat mit dem Plan B aufgezeigt, dass der Atomausstieg in Deutschland bis 2015 möglich ist, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.

Nationales Energiekonzept bis 2020

Nationales Energiekonzept bis 2020

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