Umweltbildung

Das Greenpeace Bildungsprojekt

Nachhaltigkeit ist für Kinder und Jugendliche von großer Bedeutung.

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Greenpeace setzt sich dafür ein, dass Lehrkräfte aktuelle Umweltthemen leicht in ihren Unterricht integrieren können. Denn die großen Umweltaufgaben können nur dauerhaft gelöst werden, wenn die jungen Leute eindeutige Lernerlebnisse selber umsetzen können.

Bildungsmaterialien

Rund um die Themen Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit stellt Greenpeace Bildungsmaterialien für Lehrkräfte zur Verfügung. Das Material vermittelt zum einen den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen und fördert zum anderen debattenorientierten Unterricht, der zur aktiven Beteiligung und Mitgestaltung anregt.

Dabei werden aktuelle Ereignisse aufgegriffen, die über einen längeren Zeitraum in den Medien auftauchen, z.B. Ölunglücke, Lebensmittelskandale, Energiewende oder Atomkraft – Themen, die die Schülerinnen und Schüler beschäftigen. Sie bieten eine Vielfalt an Impulsen und offenen Methodenvorschlägen an, die zu vertiefenden Diskussionen anregen. Dadurch lernen Schüler*innen ihr Faktenwissen zu deuten, in aktuelle Zusammenhänge einzuordnen und eine eigene Position zu beziehen.

Eine Übersicht über unsere Bildungsmaterialien (mit Anregungen für Arbeitsaufträge sowie Projektideen) finden Sie hier.

Digitales Bildungsmaterial "Konsumspuren"

Wie kann digitales Bildungsmaterial sinnvoll eingesetzt werden? Wie können Lerninhalte partizipativ vermittelt werden? Und wie können Schüler*innen die Welt verändern?

Zu diesen Fragen entwickelt Greenpeace ein innovatives, digitales Bildungsmaterial zum Thema „Konsumspuren. Wie verändere ich die Welt?“ für den Schul-Unterricht. Das Konzept enthält starke partizipative wie auch kooperative Ansätze und knüpft an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Das digitale, interaktive Material ist maßgeschneidert auf Unterrichtsbedingungen und Inhalte der Bildungspläne.

Greenspeaker - kommen in die Schule

Greenspeaker, das sind Menschen, die sich ehrenamtlich bei Greenpeace engagieren und Schulbesuche durchführen. Schulbesuche von Greenspeakern sind besonders spannend und authentisch, denn die Aktivistinnen und Aktivisten berichten von eigenen Erlebnissen und knüpfen an den Erfahrungshorizont der Jugendlichen an. Die Themen reichen von Kampagnengestaltung über Meeresverschmutzung bis hin zu dem Zusammenhang zwischen Tierprodukten und Klimawandel.

Mehr Informationen und wie Sie die Greenspeaker auch an Ihre Schule bekommen erfahren Sie hier.

Ausstellung und Online-Angebote für Schulklassen

Den Einkaufskorb auf Nachhaltigkeit checken, Plastik „tschüss“ sagen und eigene Kampagnen-Ideen entwickeln: Als außerschulischer Lernort macht die Greenpeace-Ausstellung in Hamburg Umweltthemen erlebbar. Unsere Angebote für Schulklassen knüpfen an den aktuellen Bildungsplänen an. Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 2–13 erfahren mehr über die Arbeit von NGOs am Beispiel von Greenpeace. Sie werden angeregt, sich eine eigene Meinung zu bilden und erhalten einfache Tipps für Umweltschutz im Alltag.

Aktueller Hinweis: Derzeit ist unsere Ausstellung aufgrund der aktuellen Situation bis auf Weiteres geschlossen. Für Schulklassen und Gruppen ab der Sekundarstufe bieten wir interaktive Online-Vorträge an. 

Dauer: 90 min (Kurzversion 45 min ist möglich)
technische Voraussetzungen: Standard per Zoom, alternativ Jitsi
Infos und Anmeldung: ausstellung@greenpeace.de
 
Ihre Fragen und die Details besprechen wir in einem persönlichen Telefonat. Gemeinsam schauen wir, wie wir unsere Angebote auf Sie und Ihre Klasse anpassen können. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Aktuelle Informationen zur Ausstellung hier.

Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometer

Die Greenpeace-Studie „das Nachhaltigkeitsbarometer“ zeigt: Nachhaltigkeit bewegt die jüngere Generation. Die Jugend befürwortet aktives Handeln für Klima- und Umweltschutz, eine gerechtere Welt und ein zukunftsorientiertes Wirtschaften – und will sich dafür einsetzen. Sie zeigt außerdem: Die Jugend ist schon sehr engagiert. Nur hat sich die Art und Weise, in der das Engagement stattfindet, geändert. Angebote müssen vielfältiger, virtueller und kurzfristiger werden, damit sie in die Lebenswelt der heutigen Jugendlichen passen.

Weitere Informationen hier.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Greenpeace setzt sich aktiv dafür ein, Bildung für nachhaltige Entwicklung fest im Lehrplan zu verankern. Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt: Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen oder in anderen Teilen der Welt? Greenpeace engagiert sich auf vier Ebenen für Bildung für nachhaltige Entwicklung: Politische Teilhabe, wissenschaftliche Analyse, Materialien für die Praxis und Projekte sowie Kampagnen.

Mehr dazu hier.

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Nachrichten

Häufig gestellte Fragen

  • Welche Konsequenzen ziehen Sie aus den Ergebnissen des „Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometers“?

    In erster Linie fühlen wir uns durch die Ergebnisse der Studie bestärkt. Wir machen seit Jahren erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit im außerschulischen Bereich und bringen seit 2011 eigene Bildungsmaterialien für Lehrkräfte heraus. Auch haben wir eine neue Kinderwebseite auf den Weg gebracht. Die Befragung zeigt sehr deutlich: Jugendliche und junge Erwachsene sind nachhaltigkeitsbewusst und wollen mitgestalten. Das ist im Rahmen unserer Kampagnenarbeit vielfältig möglich.

  • Als Lehrer/in bin ich immer wieder auf der Suche nach guten Unterrichtsmaterialien. Was für Materialien stellt Greenpeace her?

    Greenpeace möchte Lehrkräfte dabei unterstützen, aktuelle Umweltthemen in ihren Unterricht zu integrieren. Zu diesem Zweck stellen wir kostenlose Bildungsmaterialien zu Themen wie Atomausstieg und Energiewende, internationaler Klimaschutz, Lebensmitteln und Meeresschutz für verschiedene Altersgruppen zur Verfügung. Der besondere Clou ist, dass Greenpeace diese Schulmaterialien kurzfristig mit Didaktikern erstellt, je nach Wichtigkeit und Aktualität.

  • Gibt es Bildungsmaterial im Klassensatz?

    Das Bildungsmaterial ist als Vorlage für Lehrkräfte gedacht und wird deshalb grundsätzlich nur einfach versandt. Bei Interesse von mehreren Lehrkräften versenden wir auch gerne pro Interessent -  aber nicht als Klassensatz.

  • Sind Vorträge zu Greenpeace-Themen an unserer Schule möglich?

    Die regionalen Greenpeace-Gruppen, die es in vielen Städten in der Bundesrepublik gibt, organisieren Info-Stände sowie Ausstellungen und halten Vorträge über die Themenarbeit und über uns als Organisation.
    Die Greenpeace-Gruppen und Ansprechpartner in Ihrer Region finden Sie im Internet unter http://gruppen.greenpeace.de
    Gruppenmitglieder arbeiten ehrenamtlich für uns. Dadurch sind die Kapazitäten der einzelnen Gruppen begrenzt. Viele Mitglieder sind berufstätig und deshalb nicht ständig ansprechbar. Wir bitten um Verständnis, wenn Sie den Ansprechpartner oder die Ansprechpartnerin nicht sofort erreichen.

  • Forderungen

    • Bildung für eine nachhaltige Entwicklung muss sowohl Fachinhalte als auch Schulstrukturen durchdringen
    • Schulen sind als Pioniere des nachhaltigen Wandels anzuerkennen
    • Junge Menschen mitmischen und echte Probleme lösen lassen - lokal, regional, national

    Veröffentlichungen zu diesem Thema

    Whole School Approach

    Für Fragen wie: „Was sind die ersten Schritte, um meine Schule klimaneutral aufzustellen?“ und „Wie nehme ich die Schulgemeinschaft mit, begeistere Schüler:innen, Eltern und Kolleg:innen?“ gibt es die „Whole School Approach“-Handreichung mit Impulsen und Antworten, um zusammen mit Ihnen die aktive Arbeit für den Klimaschutz und die Jugendbeteiligung in die Schule zu bringen.

    Unsere Schule für das Klima!

    Schulen können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – sie gehören zu den größten Energieverbrauchern der öffentlichen Hand. Aber was konkret können Schüler:innen an ihrer eigenen Schule tun? Die Handreichung lädt Schüler:innen mit praktischen Fragebögen zu einem Klimacheck-Rundgang durchs Schulhaus ein. Die erhobenen Daten können nicht nur in den CO2-Schulrechner und damit in die CO2-Bilanzierung der Schule einfließen – der Rundgang ergibt auch ein Bild der Klima-HotSpots der eigenen Schule.