Die Auswertung der Greenpeace vorliegenden Gorleben-Akten geht weiter und bringt neue, unfassbare Details ans Licht. Einer korrekten Untersuchung des Standorts Gorleben standen nicht nur politische Gründe im Weg, sondern auch fast lächerlich anmutende finanzielle Beschränkungen. So wurden erforderliche Wärmesimulationen abgebrochen, nur um die Kosten eines Heizelementes zu sparen. Die entsprechenden Originaldokumente, aus denen das hervorgeht, hat Greenpeace jetzt in seiner Datenbank der Gorleben-Akten veröffentlicht. Die Unterlagen stammen aus dem Bundesinnenministerium und von der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung aus den Jahren 1976 und 1983.