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Zwei Greenpeace-Jugendliche protestieren mit einem Banner "wir wollen nicht in die Zukunft marschieren" gegen drohende Wehrpflicht
© Paul Lovis Wagner / Greenpeace

Ohne mich! Kein Zwang zur Uniform

Warum eine neue Wehrpflicht Deutschland nicht weiterhilft

Zwang zum Dienst an der Waffe schafft keine Sicherheit – er zerstört Vertrauen und raubt jungen Menschen ihre Freiheit.

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Der Kampf um die Selbstbestimmung junger Generationen ist noch lange nicht vorbei. Obwohl die Bundesregierung den ursprünglichen Entwurf nach massivem Druck entschärfen musste, bleibt die Wehrpflicht eine drohende Realität. Schüler:innen und junge Erwachsene streiken weiter, denn das Thema ist keineswegs vom Tisch. Wir bleiben dran, bis der Zwang endgültig Geschichte ist.

Die „Musterung light“ als Türöffner

Nach wochenlangen Verhandlungen einigten sich die Regierungsfraktionen im November 2025 auf einen Kompromiss zum Wehrdienstmodernisierungsgesetz. Der neue Wehrdienst soll dabei zunächst auf Freiwilligkeit basieren, enthält jedoch bereits verpflichtende Elemente. So muss z.B. jeder Angeschriebene einen Fragebogen verpflichtend beantworten. Und ab Juli 2027 ist auch eine Musterung für alle 2008 geborenen jungen Männer vorgesehen. Das Risiko dabei ist: melden sich nicht genug Freiwillige, soll ggf. über ein neues Gesetz die „Bedarfswehrpflicht“  (Zwangsdienst) für einen Teil eines Jahrgangs eingeführt werden. 

Du hast Post bekommen?

Das kannst du tun

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Plötzlich liegt ein Brief von der Bundeswehr im Briefkasten. Wenn sie angeschrieben werden, ist das für viele erst einmal ein Schock. Aber du bist nicht allein:

  1. Informiere dich: Die Post enthält die Aufforderung zum Ausfüllen eines Fragebogens. Prüfe genau, welche Angaben verpflichtend sind und welche nicht. Beachte, dass wiederholte Nicht-Reaktion ggf. Bußgeldzahlungen nach sich ziehen kann. 
  2. In dem Fragebogen wird auch das Interesse an einem Dienst in der Bundeswehr auf einer Skala von null (kein Interesse) bis zehn (sehr großes Interesse) abgefragt. Nur wenn man ein Interesse größer als null angibt, folgen weitere Fragen.
  3. Verweigern bleibt ein Grundrecht: Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen (Art. 4 Abs. 3 GG) ist unantastbar.

Werde aktiv: Schließe dich lokalen Protestgruppen oder der Greenpeace Jugend an. Gemeinsam zeigen wir, dass sich die junge Generation nicht ungefragt verplanen lässt.

Vor dem Verteidigungsministerium protestiert die Greenpeace Jugend mit einem fünf Quadratmeter großen Banner mit der Aufschrift „Wir wollen nicht in unsere Zukunft marschieren“
In der Debatte um die Wehrpflicht darf unsere Stimme nicht übergangen werden. Ein Zwangsdienst durch die Hintertür nimmt uns unsere Freiheit und blendet unsere Perspektive aus. Aufrüstung schafft keine Sicherheit – im Gegenteil, sie schürt Konflikte. Wir Jugendliche haben das Recht, selbst zu entscheiden, wie wir leben und unsere Zukunft gestalten wollen.

Naira

Sprecherin der Jugendaktionsgruppe (JAG) von Greenpeace

Vor dem Verteidigungsministerium protestiert die Greenpeace Jugend mit einem fünf Quadratmeter großen Banner mit der Aufschrift „Wir wollen nicht in unsere Zukunft marschieren“
Zitat
In der Debatte um die Wehrpflicht darf unsere Stimme nicht übergangen werden. Ein Zwangsdienst durch die Hintertür nimmt uns unsere Freiheit und blendet unsere Perspektive aus. Aufrüstung schafft keine Sicherheit – im Gegenteil, sie schürt Konflikte. Wir Jugendliche haben das Recht, selbst zu entscheiden, wie wir leben und unsere Zukunft gestalten wollen.
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Naira
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Warum die Wehrpflicht keine Lösung ist

Eine Rückkehr zum Dienst an der Waffe ist aus unserer Sicht der falsche Weg:

Massive Aufrüstung und Wehrpflicht sicherheitspolitisch nicht notwendig

Die sicherheitspolitische Lage ist angespannt. Dennoch ist die Abschreckungsfähigkeit der NATO gegenüber Russland zweifelsfrei gegeben; das Bündnis ist Russland technologisch wie personell deutlich überlegen. Daraus lässt sich keine existenzielle Bedrohung ableiten, die Maßnahmen wie das 5-Prozent-Ziel oder eine Wiedereinführung der Wehrpflicht erforderlich machen würde. Eine Greenpeace-Studie aus dem vergangenen Jahr kommt im Gegenteil zu dem Ergebnis, dass das militärische Potenzial der NATO dem russischen klar überlegen ist – ebenso bei der Zahl der Soldat:innen und Reservist:innen.

Das Gebot der Wehrgerechtigkeit 

Unser Rechtsgutachten zeigt deutlich: Da die Bundeswehr aus Kapazitätsgründen gar nicht alle wehrfähigen Personen ausbilden kann, wäre jede Auswahl willkürlich. Eine solche „Auswahl-“ oder „Bedarfswehrpflicht“ verstößt aber gegen das Gebot der Wehrgerechtigkeit und ist damit verfassungswidrig.

Jugend gegen Wehrpflicht

Eine Mehrheit der jungen Erwachsenen (57 Prozent) lehnt die Rückkehr zur Wehrpflicht ab, 61 Prozent sehen darin einen erheblichen Eingriff in die persönlichen Grundrechte junger Menschen. Das zeigt eine von Greenpeace beauftragte Umfrage unter 16 bis 25-Jährigen. Sie ist bevölkerungsrepräsentativ für diese Zielgruppe. Besonders deutlich: 72 Prozent wünschen sich, in die politische Diskussion um die Wehrpflicht aktiv einbezogen zu werden. 

Der neue Wehrdienst

Die wichtigsten Fakten

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Aktueller Stand zum Wehrdienst:

  • Der Dienst ist auf freiwilliger Basis.
  • bereits jetzt verpflichtend ist:
    • das Ausfüllen einer Bereitschaftserklärung (Fragebogen) für Männer.
    • die Teilnahme an der Musterung für den Geburtsjahrgang 2008 und folgende (ab Mitte 2027).

Was passiert, wenn sich nicht genug Menschen freiwillig melden?

Melden sich nicht genug junge Menschen freiwillig zum Wehrdienst, soll eine Bedarfswehrpflicht kommen. Dabei gilt: 

  • Die Reaktivierung der Wehrpflicht erfordert einen Beschluss des Bundestages durch ein neues Gesetz.
  • Dieses Verfahren ist vorgesehen bei einer Verschärfung der Sicherheitslage oder zur Erreichung des personellen Zielwerts von 260.000 Soldat:innen bis 2035.
  • Auswahlverfahren im Bedarfsfall: Sollte die Zahl der Freiwilligen nicht ausreichen, ist als  letztes Mittel zur Auswahl der Wehrpflichtigen ein Zufallsverfahren (Losverfahren) vorgesehen.
Strukturprobleme lösen statt Nachwuchszwang 

Anstatt junge Menschen in den Dienst zu zwingen, muss die Bundeswehr ihre internen Strukturprobleme lösen. Sanierungsstau in den Kasernen, eine schleppende Digitalisierung, überbordende Bürokratie und kulturelle Defizite – von Rechtsextremismus-Fällen bis hin zu mangelnder Diversität – machen den Dienst unattraktiv und führen aktuell zu hohen Abbruchquoten bei freiwillig Wehrdienstleistenden von 20 Prozent. Zwang löst keine strukturellen Mängel; er kaschiert sie lediglich auf Kosten einer ganzen Generation.

Sicherheit entsteht nicht durch mehr Rekrut:innen

Auch wenn die Bedrohung durch Russland bei vielen den Ruf nach mehr Militär auslöst, führt eine personelle Aufrüstung nicht automatisch zu mehr Sicherheit. Entscheidend ist vielmehr, die Verteidigungsfähigkeit effizient zu stärken.

Um diese zu verbessern, müssen zunächst die Defizite bei der Bundeswehr behoben werden – von technischen Mängeln über ein ineffizientes Beschaffungswesen bis hin zu strukturellen Problemen als Arbeitgeber. In der gegenwärtigen Lage braucht es dabei eine Balance: Verteidigungsfähigkeit muss abschrecken, darf aber das Eskalationsrisiko nicht erhöhen. Und die eingesetzten Mittel sollten so zielgerichtet und begrenzt wie möglich bleiben.

Denn: massive Mehrausgaben binden Ressourcen, die für die Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimakrise und sozialer Ungleichheit fehlen. Diese sind selbst sicherheitsrelevant, da sie Spannungen verschärfen, Fluchtbewegungen auslösen und Instabilität fördern können.

Rückblick: Greenpeace Jugend protestiert gegen die Wehrpflicht

  • Greenpeace Youth Protests against Conscription with "Bundeswehr" Boots in Berlin

    10. November 2025

    Mit 150 Paar Bundeswehr-Stiefeln fordern Greenpeace-Jugendliche auf der Treppe von der Spree zum Bundestag „Diese Stiefel ziehen wir uns nicht an – Nein zur Wehrpflicht!“. Anlass ist die Sachverständigenanhörung zum Wehrdienstgesetz im Bundestag.

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  • JAGs gegen Losverfahren und Wehrpflicht

    16. Oktober

    Die Jugend von Greenpeace protestiert zur ersten Lesung vor dem Bundestag.

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  • Protest against the Introduction of Conscription for Military Service in Germany in Berlin

    27. August 2025

    Die Greenpeace Jugend protestiert vor dem Verteidigungsministerium, während in der Kabinettssitzung der Entwurf zur Änderung des Wehrpflichtgesetzes beschlossen werden soll.

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  • Protest against the Introduction of Conscription for Military Service in Germany in Berlin

    Während die DFG-VK symbolisch den Gesetzesentwurf mit einem Schredder vernichtet, fordert die Greenpeace Jugend, dass die Bundesregierung endlich in echte Friedenspolitik investiert, statt junge Menschen zu verpflichten.

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Das Rechtsgutachten 

September 2025: Plötzlich sollte ganz schnell eine Wehrpflicht her. Doch Greenpeace und allen voran die Greenpeace Jugend wurden aktiv.  Im September 2025 legte Greenpeace ein Rechtsgutachten zum ersten Vorschlag für ein Wehrdienstmodernisierungsgesetz der Bundesregierung den Finger direkt in die Wunde: Der Plan, die Wehrpflicht per einfacher Rechtsverordnung ohne neuen Gesetzgebungsprozess  wieder einzuführen, wurde als eindeutig verfassungswidrig eingestuft. Ein so tiefer Eingriff in die Grundrechte muss im Bundestag im Rahmen eines Gesetzgebungsprozesses erarbeitet und debattiert werden. Im Gesetzgebungsprozess konnte hier erreicht werden, dass dieser Automatismus von Freiwilligkeit zu Zwang gestrichen worden ist. Auch das angedachte „Losverfahren“ hielt der Prüfung nicht stand: Es verletze das Gebot der Wehrgerechtigkeit massiv, da der Staat nicht willkürlich per Zufall über die Lebenswege einzelner entscheiden darf. Die Debatte darüber ist jedoch noch nicht beendet: das Losverfahren könnte im Rahmen der Diskussion um eine Bedarfswehrpflicht als ultima ratio durchaus wieder auf den Tisch kommen.

Philipp Geisler
„Das Wehrdienstmodernisierungsgesetz ist für mich ein klarer Schritt zur Wiedereinführung der Wehrpflicht – und das halte ich für falsch. Engagement entsteht aus Freiwilligkeit, nicht durch Zwang. Gerade unsere Generation, die schon durch die Folgen der Corona-Pandemie, ein überholtes Bildungssystem und eine unsichere Zukunft angesichts der Klimakrise belastet ist, sollte nicht zusätzlich unter Druck gesetzt werden.“

Philipp Geisler, 15 Jahre

Sprecher der Greenpeace-Jugend

Philipp Geisler
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„Das Wehrdienstmodernisierungsgesetz ist für mich ein klarer Schritt zur Wiedereinführung der Wehrpflicht – und das halte ich für falsch. Engagement entsteht aus Freiwilligkeit, nicht durch Zwang. Gerade unsere Generation, die schon durch die Folgen der Corona-Pandemie, ein überholtes Bildungssystem und eine unsichere Zukunft angesichts der Klimakrise belastet ist, sollte nicht zusätzlich unter Druck gesetzt werden.“
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Häufige Fragen zur Wehrpflicht

Wann wird in Deutschland die Wehrpflicht eingeführt?

Der Gesetzentwurf, über den im Herbst entschieden werden soll, eröffnet die Möglichkeit, bei besonderer sicherheitspolitischer Lage und mangelndem Erfolg bei der freiwilligen Rekrutierung zur Wehrpflicht zurückzukehren. Schon heute herrscht allerdings in vielen Teilen der politischen Öffentlichkeit die Ansicht vor, dass das Gesetz vor allem darauf abzielt, die Voraussetzungen für eine umfassende Wiedereinführung der Wehrpflicht zu schaffen.

Wer wird bei der Wehrpflicht eingezogen?

Aktuell noch niemand! Nach der Gesetzesvorlage sollen ab Juli 2027 zunächst Männer und Frauen aus dem Geburtsjahrgang 2008 angeschrieben und gemustert werden. Für Frauen ist die Teilnahme an diesen Aktivitäten freiwillig, für Männer verpflichtend. Sollten über diese Maßnahmen nicht genügend Freiwillige akquiriert werden, droht binnen weniger Jahre die Rückkehr zur Wehrpflicht.

Kann in Deutschland der Wehrdienst verweigert werden?

Ja. Das Grundgesetz garantiert das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen.

Kann im Kriegsfall der Wehrdienst verweigert werden?

Ja, der Wehrdienst kann auch im Kriegsfall verweigert werden. Das Grundgesetz garantiert das Recht, den Dienst mit der Waffe zu verweigern.

Wann wurde in Deutschland die Wehrpflicht abgeschafft?

Die Wehrpflicht wurde per Gesetz 2011 ausgesetzt, abgeschafft wurde sie nicht. Sie kann durch ein neues Gesetz reaktiviert werden, das bedeutet, es reicht eine einfache Mehrheit der Anwesenden

In welchem Alter würde die Wehrpflicht beginnen?

Die Wehrpflicht beträfe Männer ab Vollendung des 18. Lebensjahres. Das aktuell geplante Gesetz sieht vor, junge Menschen ab Geburtsjahrgang 2008 zu kontaktieren und über die Teilnahme an einer schriftlichen Befragung und einer Musterung für den freiwilligen Wehrdienst zu motivieren.

Warum gibt es keine Wehrpflicht für Frauen?

Das Grundgesetz sieht derzeit nur für Männer die Wehrpflicht im Spannungs- und Verteidigungsfall vor. Die aktuelle Gesetzesvorlage plant dies bei einer „besonderen verteidigungspolitischen Lage“. Im Artikel 12 des Grundgesetzes ist geregelt, dass Frauen nicht zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden, dies aber freiwillig tun dürfen. Der aktuelle Gesetzentwurf sieht keine Option zu einer verpflichtenden Heranziehung von Frauen vor, da dafür eine Grundgesetzänderung erforderlich wäre, die eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag erfordert. 

Ist die Wehrpflicht mit dem Grundgesetz vereinbar?

Ja, die Wehrpflicht ist eine in Artikel 12a Grundgesetz geregelte Grundpflicht deutscher Bürger (nicht Bürgerinnen). Sie wurde im Jahre 2011 ausgesetzt (§ 2 WPflG), wird im Spannungs- und Verteidigungsfall (Art. 80a u. 115a GG) aber automatisch wieder eingesetzt.
 

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Rechtsgutachten zum neuen Wehrpflichtgesetz

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Rechtsgutachten zum Losverfahren im neuen Wehrpflichtgesetz

Rechtsgutachten zum Losverfahren im neuen Wehrpflichtgesetz

Gerade wird debattiert, beim Wehrdienst das Losverfahren anzuwenden: Ein zufällig bestimmter Teil der Wehrpflichtigen soll gemustert werden. Aus den Ausgelosten sollen anschließend Wehrdienstleistende verpflichtet werden, wenn sich nicht genügend Freiwillige finden. Ein solches Losverfahren ist mit dem Grundgesetz unvereinbar, zeigt dieses Rechstgutachten. Denn das Losverfahren ist objektiv willkürlich und verstößt daher sowohl gegen den Gleichheitsgrundsatz nach Art. 3 Abs. 1 GG als auch gegen das Verfassungsprinzip der Wehrgerechtigkeit.

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Die Attraktivitätskrise der Bundeswehr

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