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Filmplakat zu "The Rainbow Warriors of Waiheke Island"
© Aktion Mensch

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Den Mut zu haben, sich mit aller Leidenschaft für Veränderungen, für die eigenen Visionen einzusetzen - darum geht es in allen zehn Filmen des Festivals. Die Filme geben Einblicke in Leben voller Widerstände, aber auch voller Widerstand: Ein junges Paar mit Down-Syndrom will heiraten und selbständig leben; drei hochbetagte englische Damen lassen es sich trotz altersbedingter Beschwerden nicht nehmen, sich politisch zu engagieren; eine Gruppe südafrikanischer Frauen setzt sich für sexuell missbrauchte Kinder ein.

The Rainbow Warriors of Waiheke Island teilt mit den anderen Filmen im Festivalprogramm nicht nur das Thema des politischen und sozialen Engagements. Auch der persönliche Ansatz ist allen Filmen gemein. The Rainbow Warriors of Waiheke Island beschäftigt sich mit der frühen Geschichte von Greenpeace und natürlich auch mit der Versenkung der Rainbow Warrior durch den französischen Geheimdienst. Vor allem jedoch erzählt er vom Leben der Aktivisten, die sich auf der Rainbow Warrior gegen Walfang, Atomversuche und Giftmüllverklappung einsetzten.

Sechs ehemalige Mitglieder der Crew leben heute auf Waiheke Island, einer idyllischen Insel nahe der neuseeländischen Stadt Auckland. Im Film blicken sie zurück auf die Jahre auf der Rainbow Warrior, die Zeit, in der sie zu einer Familie zusammenwuchsen. Das gewaltsame Ende, das der Anschlag auf das Schiff und der Tod des Greenpeace-Fotografen Fernando Pereira dieser Zeit setzten, hat sie gezeichnet. Manche haben sich von den Protestformen der frühen Jahre zurückgezogen; manche sind vor allem wütender geworden. Doch auf die eine oder andere Art arbeiten sie alle weiterhin daran, eine andere Welt möglich zu machen.

The Rainbow Warriors of Waiheke Island und die anderen Filme des Festivals zeigen, wie schwer es sein kann, sich immer wieder gegen das Bestehende zu stemmen, um etwas zu ändern. Aber sie machen auch klar, dass persönlicher Einsatz etwas bewirkt. Damit erzählen sie nicht nur von Mut - sie machen auch Mut.

Das Festival gastiert vom 25. November bis zum 7. Dezember in Hamburg. Danach tourt es ein Jahr lang durch hundert weitere Städte im gesamten Bundesgebiet.

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