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Green Goal: Klimaneutrale Mogelpackung?

Das Organisationskomitee der Fußballweltmeisterschaft hat am Freitag in Berlin das Umweltprojekt Green Goal präsentiert. In Deutschland soll das Projekt dafür sorgen, dass während der WM 20 Prozent weniger Abfall anfällt als bei früheren Turnieren. Um ebenso viele Prozentpunkte sollen Schadstoffausstoß und Energieverbrauch reduziert werden. Das Green Goal-Konzept soll die WM als klimaneutrale Veranstaltung ermöglichen. Dazu sind Klimaschutzprojekte im Ausland geplant, die den erhöhten Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid, der bei den Reisen der Fußballfans anfallen wird, kompensieren sollen.

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Die vom Komitee vorgelegten Umweltschutzpläne kommentiert der Energieexperte von Greenpeace International, Sven Teske: Die FIFA hat leider die Chance vertan, Fußballfans aus aller Welt klimaneutral anreisen zu lassen. Greenpeace freut sich über jeden, der zu den Spielen nach Deutschland kommt, aber die FIFA hätte die CO2-Bilanz des Flugverkehrs in das Green Goal-Projekt einbeziehen müssen. Auch dafür hätte der Weltfußballverband zum Ausgleich der Klimabelastung sinnvolle Klimaschutzprojekte finanzieren können. Von einer klimaneutralen Fußball-Weltmeisterschaft kann so keine Rede sein.

Teske weist darauf hin: Auch bei den anderen ökologischen Maßnahmen der Green Goal-Initiative bleibt der Standard der Olympischen Spiele in Sydney vor sechs Jahren unerreicht.

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