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Weltpressefoto 2007: 2. Platz für Greenpeace-Fotografen

Seit vielen Jahren arbeitet Daniel Beltra mit Greenpeace zusammen, nun gewann er den renomierten Wettbewerb in der Kategorie Aktuelle Themen. Sein Aufnahme zeigt die bizarre Landschaft, die durch den Kahlschlag im Amazonas durch den Sojaanbau entsteht.

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Die Nachfrage nach billigem Fleisch, vor allem in Europa, heizt die Nachfrage nach Soja und damit die Urwaldzerstörung in Brasilien an. Soja ist das wichtigste proteinhaltige Futtermittel in der Massentierhaltung und Brasilien der größte Soja-Exporteur der Welt.

Die Landnahme für den Sojaanbau mitten im Urwald ist oft von kriminellen Machenschaften und Gewalt begleitet. Der Anbau erfolgt zumeist illegal, die Feldarbeiter sind menschenverachtenden Bedingungen ausgesetzt. Wer solche Soja kauft, fördert Kriminalität, Enteignung und moderne Sklaverei in Amazonien.

Erstmals 1990 und seitdem immer wieder begleitet Daniel Beltra Greenpeace, um auf diese Weise mit seinen Bildern zu Veränderungen beizutragen. In den letzten Jahren konzentrierte sich seine Fotografie insbesondere auf die Dokumentation der globalen Erwärmung und die Abholzung der Regenwälder im Amazonasgebiet.

Momentan befindet sich Beltra im Südpolarmeer - auf der Esperanza. Inmitten der antarktischen Walschutzgebiete jagt die japanische Walfangflotte die bedrohten Riesen. Beltra versucht als Teil der internationalen Crew, das illegale Töten zu verhindern und wird es dokumentieren.

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