Iain Rogers: Draußen zu Hause

Iain arbeitet seit 2010 für Greenpeace. Der Brite lebt auf einem Boot und fühlt sich auf dem Wasser am wohlsten. Am Protest für die Arktis nahm er teil, um zum Meeresschutz beizutragen.
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Wenn er nicht gerade mit Greenpeace-Schiffen zur See fährt, lebt Iain auf seinem Boot und arbeitet auf einer Werft. Der Engländer wuchs an der Küste Devons auf, die Liebe zum Segeln wurde ihm also quasi in die Wiege gelegt. Mit dem Starcross Yacht Club lernte er in der Mündung des Flusses Exe segeln.

„Iain nimmt sich Zeit und hat Respekt für jeden, auch wenn er dessen Meinung nicht teilt", erzählt seine Familie. Unkonventionell sei Iain, er mache sich nichts aus Löchern in Hosen und Pullovern und verstehe nicht, warum Socken zusammenpassen sollten. Lieber kämpft Iain "gegen Ungerechtigkeit und Ungleichheit und setzt sich immer für Außenseiter und die Schwächeren ein."

Am 27. Dezember erreichte Iain gemeinsam mit vier seiner britischen Kollegen London. Nach drei Monaten Zwangsaufhalt in Russland kann er endlich seine Eltern und seine beiden Geschwister Katherine und Stuart wiedersehen.

Zum Weiterlesen:

Die Chronologie der Arctic 30

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