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Ortrun Sadik rechts auf dem Fahrrad links im Auto auf ihrem Arbeitsweg vom Umland in die Hamburger Innenstadt
© Maria Feck / Greenpeace

Selbsttest: Mit Fahrrad oder Auto in die City - was geht schneller und vor allem besser?

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Ortrun Sadik fährt mit dem Fahrrad durchs Alte Land

© Maria Feck / Greenpeace

Sie wohnt im Alten Land westlich von Hamburg und pendelt jeden Tag: auf die andere Seite der Elbe und in die Hafencity nahe der Innenstadt. Das ist der tägliche Arbeitsweg der Greenpeace-Online-Redakteurin Ortrun Sadik. Den kann sie mit dem Auto zurücklegen oder mit Fahrrad und Fähre. Doch was ist besser? Sie hat es ausprobiert – und ihre Frischluft- und Blechkisten-Touren dokumentiert.

Der Routenplaner sagt, die Autostrecke beträgt 24 Kilometer, und ich bräuchte 31 Minuten. Mit dem Fahrrad und der Fähre sind es 16 Kilometer, sechs davon mit dem Schiff; eine Stunde und vier Minuten würde ich brauchen. Sorry Umwelt, aber das spricht eigentlich klar für die klimaschädliche Variante Auto. Doch ich mache den Test: Einmal mit dem Auto (in kursiver Schrift) und einmal mit Rad und Schiff (in normaler Schrift).

9:18 Uhr – Letztes Ärgernis auf dieser Fahrt: die Parkplatzsuche. Aber nicht mit mir! Ich weiß, dass es in der Hafencity eh hoffnungslos ist und parke etwas außerhalb auf einer großen Baustelle. So habe ich zwar noch zehn Minuten Fußweg vor mir, aber das finde ich nach all dem Sitzen und der Anspannung ganz angenehm. Obwohl: Dass es ausgerechnet jetzt zu regnen anfängt, ist gemein.

9:29 Uhr –  Die letzten Meter renne ich, um wenigstens zur zweiten Konferenz pünktlich zu sein. Ich bin gestresst, angespannt und sauer.  Blödes Hamburg (Wetter!), blöder Verkehr (ich bin viel zu spät!), blöde Welt (warum immer ich?!).  So macht der Weg zur Arbeit keinen Spaß.

Morgen fahr ich wieder mit dem Rad.

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