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Zwölf Jahre nach dem Start der Serienproduktion in Deutschland hat nun die von Greenpeace eingeführte Greenfreeze- Kältetechnik endlich in den USA Einzug gehalten. Darüber freuen wir uns sehr, sagt dazu Wolfgang Lohbeck, der für Greenpeace jahrelang das Projekt des ozonschicht- und klimafreundlichen Kühlschranks Greenfreeze betreut hat. Die beispielhaften Schritte von Unilever, McDonald's und Coca Cola sind ein bedeutender Beitrag im Kampf gegen die Klimaveränderung.

Seit den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000 hatten sich die drei Olympia-Sponsoren McDonald's, Unilever und Coca Cola - zunächst auf Druck von Greenpeace - zu einem schrittweisen Ausstieg aus FKW verpflichtet. Im Juni 2004 hatten die drei dann erstmals eine genaue Ausstiegsstrategie aus ihren insgesamt zwölf Millionen Kühl- und Gefriergeräten vorgestellt.

Die Auszeichnung der drei Firmen und damit der von Greenpeace eingeführten Kältetechnik ohne FCKW und FKW ist der vorläufige Höhepunkt einer Kampagne, die vor beinahe 20 Jahren zunächst gegen die fluorierten Chlorkohlenwasserstoffe (FCKW) und später gegen deren Nachfolger, die FKW begonnen hatte, freut sich Lohbeck.

Die frühere DDR- Firma dkk- Scharfenstein entwickelnte 1992 gemeinsam mit Greenpeace den ersten gänzlich FCKW- und FKW- freien Kühlschrank. Inzwischen hat sich diese Technik bei Haushaltskühlschränken weltweit als Standard etabliert. Bis heute wurden 140 Millionen Greenfreeze- Kühlschränke in Europa, Japan, China und Lateinamerika gebaut. Einzig die USA sperrten sich bisher nachdrücklich gegen die abschätzig genannte german technology.

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