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Im Jahr 2003 sind von diesen schädlichen Chemikalien rund 130.000 Tonnen in die Nordsee gelangt. Insgesamt stehen in der Meeresregion über 500 Bohrinseln aus verschiedenen Ländern.

In der Nordsee sind zwischen 5000 und 8000 Quadratkilometer Meeresboden nahe der Offshore-Anlagen stark zerstört, sagt Christian Bussau, Meeresexperte von Greenpeace. Das entspricht ungefähr der doppelten Größe des Saarlandes.

Bei der Förderung der Rohstoffe gelangt neben den Chemikalien auch Öl unbemerkt in das Meer. Jährlich sind es über 14.000 Tonnen. So viel wie bei einem großen Tankerunglück ausläuft. Der 1999 vor der bretonischen Küste gesunkene Tanker Erika verlor zum Beispiel 13.000 Tonnen Öl. (kab)

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