Jetzt spenden

Alle Artikel zum Thema Atomausstieg

US-Plutonium soll nach Frankreich

Die USA wollen 140 Kilogramm waffenfähiges Plutonium nach Frankreich verschiffen - auf zwei nur leicht geschützten Schiffen. Anschließend rollt das hochgiftige und strahlende Material in LKW durch Frankreich. Ein leichtes Ziel für einen Terroranschlag oder Diebstahl. Das will Greenpeace nicht hinnehmen. Rückendeckung kam jetzt aus der Politik: der demokratische US-Kongressabgeordnete Jim Turner äußerte sich kritisch zu dem Vorhaben der Bush-Regierung und wurde beim Energieminister vorstellig.

Aktualisiert:

Aus für Atomdeal mit China?

Die chinesische Regierung rechnet nicht mehr mit einem Export der Hanauer Plutoniumfabrik nach China, vermelden verschiedene Nachrichtenagenturen am Dienstag. Die Gespräche seien nach Angaben des Außenministeriums in Peking gestoppt worden. Das deutsche Bundeskanzleramt dementiert, dass eine Entscheidung bereits gefallen sei.

Aktualisiert:

In Hanau knallen die Sektkorken

Der Export der Hanauer Plutoniumfabrik nach China ist gestoppt. Dies feierte Greenpeace am Mittwoch vor den Toren der Siemens-Fabrik. Etwa 20 Umweltschützer hatten sich auf dem Gelände versammelt und ließen die Korken von Riesen-Sektflaschen knallen. Ein Banner forderte: Atomfabrik Hanau jetzt verschrotten!

Aktualisiert:

Handeln Sie innovativ, Herr Schröder!

Der Bundeskanzler soll nicht die völlig überholte Atomtechnologie nach China exportieren, sondern seinen hehren Worten zur Innovation einmal Taten folgen lassen: Exportieren Sie saubere Technologien für erneuerbare Energien in das Reich der Mitte! Das forderten am Dienstagmorgen 40 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

Aktualisiert:

Ein Totempfahl gegen den Atommüll-Wahnsinn

Am Salzstock Gorleben wird am Sonntag das Greenpeace-Mahnmal des wendländischen Bildhauers Johann Reimer Schulz eingeweiht. Die Skulptur steht für die Warnung: Erst wenn der letzte Tropfen Grundwasser verstrahlt ist, werdet ihr feststellen, dass Gorleben kein sicheres Endlager für Atommüll ist.

Aktualisiert:

CSU will spalten

Die CSU spricht sich für die weitere Atomenergienutzung in bestehenden und gegebenenfalls notwendigen neuen Anlagen aus. Das berichtet die Zeitung Die Welt in ihrer Ausgabe vom Donnerstag. In ihrem Gesamtkonzept Bayern zur Energiepolitik bezweifelt die CSU demnach, eine Stromversorgung ohne Kernenergie sicherstellen zu können. Die Möglichkeit des Ersatzes bestehender und bei Bedarf auch Errichtung neuer Kernkraft-Anlagen müsse wieder gegeben sein.

Aktualisiert:

EU-Verfassung droht mit Atomenergie

Die einseitige Förderung der Atomenergie in Europa durch den Euratom-Vertrag droht auf der kommenden Sitzung des EU-Rates zementiert zu werden. Mit der Verfassung wird in ihrem Anhang auch über den fast 50 Jahre alten Euratom-Vertrag abgestimmt. Damit würden sich die Mitgliedsstaaten für weitere Jahrzehnte auf die uneingeschränkte Förderung der Atomkraft festlegen.

Aktualisiert:

Atomausstieg auf Deutsch: Plutoniumexport

Die Bundesregierung will 1,5 Tonnen hochgiftiges Plutonium nach Frankreich verschieben. Voraussetzung für einen solchen Export: Die Besitzer des Plutoniums, der Stromversorger RWE und das bundeseigene Forschungszentrum Karlsruhe, schließen eigens neue Verträge mit der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague ab - oder haben dies bereits getan.

Aktualisiert:

Chapelcross: 45 Jahre für Strom und Waffen

Das älteste Atomkraftwerk der Welt, ist am Dienstag stillgelegt worden - vier Jahre früher als vorgesehen. Die Betriebskosten seien aus kommerziellen Gründen nicht mehr zu rechtfertigen, hieß es von Seiten des Betreibers BNG (British Nuclear Group). Ganz neu ist die Erkenntnis nicht.

Aktualisiert:

Radioaktives Material fliegt um die Welt

In einer geheimen Aktion hat die US-Regierung rund 1,7 Tonnen radioaktives Material aus dem Irak in die USA fliegen lassen. Der US-Energieminister Spencer Abraham sprach von einem großen Erfolg für die US-Regierung, waffenfähiges Nuklearmaterial nicht in die Hände von Terroristen gelangen zu lassen. Das Uran lagert nun an einem unbekannten Ort.

Aktualisiert:

De facto Enteignung in Gorleben

Am Freitag hat das Bundesumweltministerium (BMU) einen neuen Entwurf der Veränderungssperren-Verordnung zum Salzstock Gorleben vorgelegt. Was so kompliziert klingt, soll verhindern, dass dort weiter Salz abgebaut und damit der Salzstock eventuell für Endlagerzwecke unbrauchbar gemacht wird. Die Verordnung wurde für den höchst möglichen Zeitraum von zehn Jahren angesetzt.

Aktualisiert:

Gericht sagt ja und nein zu Yucca Mountain

Die jüngste Entscheidung eines US-Berufungsgerichts könnte das Aus für die Atom-Endlagerpläne der Bush-Regierung bedeuten. Das Gericht erklärte den Regierungsbeschluss zum Endlagerstandort Yucca Mountain in Nevada für nicht gerichtlich überprüfbar. Es verpflichtete die Regierung aber, wissenschaftlichen Empfehlungen zu folgen und sicherzustellen, dass für mehr als 10.000 Jahre keine Radioaktivität austreten könne.

Aktualisiert: