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Greenpeace-Protest im Pazifik zum Schutz der Tiefsee vor dem Schiff "Normand Energy"
Marten van Dijl / Greenpeace

“Rainbow Warrior” protestiert weiter gegen Bergbau am Meeresboden

Der Tiefsee-Roboters „Patania II“ hinterlässt beim Auftauchen eine hellbraune Sedimentwolke an der Wasseroberfläche.

Der Tiefsee-Roboters „Patania II“ hinterlässt beim Auftauchen eine hellbraune Sedimentwolke an der Wasseroberfläche.

Langsam taucht der Tiefsee-Roboter „Patania II“ wieder auf und hinterlässt eine hellbraune Sedimentwolke an der Wasseroberfläche. Die Tests mit dem Prototyp-Kollektor der belgischen Firma Global Sea Mineral Resources (GSR) haben im belgischen Lizenzgebiet der Clarion-Clipperton-Zone im Pazifik begonnen. Dort sollen Manganknollen in 4.500 Meter Tiefe aus dem Meeresboden abgesammelt werden.

Die Tauchgänge des Roboters dokumentiert GSR mit Unterwasseraufnahmen. Meeresforscher:innen weltweit warnen, dass der geplante kommerzielle Tiefseebergbau einzigartige Ökosysteme langfristig schädigen und Tierarten auslöschen kann.
In den kommenden Wochen wird GSR auch im deutschen Lizenzgebiet der Clarion-Clipperton-Zone im Pazifik Tests mit dem Tiefseebergbau-Roboter durchführen. In den vergangenen Jahrzehnten hat Deutschland etwa 50 Millionen Euro in die Erforschung und Entwicklung des Tiefseebergbaus investiert.

Deep Sea Report

Deep Sea Report

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