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Die Reaktion der Passanten in ganz Deutschland auf die Schreihälse aus dem hohen Norden war überwiegend positiv. Einige Passanten ließen sich regelrecht unterhalten, wenn Fiete Kumma maal heer oder Ick sech Schutzgebiede brüllte und mit seiner Glocke bimmelte, während sie genüßlich ein Eis verzehrten. In Hagen hingegen wurde dem Team sogar ein Plastikkrebs aus der Requisite gestohlen.

Viele waren traurig, dass wir keinen Fisch verkauften, sagt Jan-Michael Ihl, Pressesprecher der Tour. Aber wir haben auch in Süddeutschland großes Interesse am Schutz des Meeres angetroffen. Das Thema liegt den Menschen deutschlandweit am Herzen.

Die meisten Unterschriften für den Schutz der Hausmeere sammelte das Team denn auch in Bamberg, die wenigsten hingegen überraschenderweise im ostfriesischen Jever. Insgesamt kamen deutschlandweit auf der Tour rund 2000 Unterschriften für Schutzgebiete in Nord- und Ostsee zusammen.

Andreas Knöll, Jan-Michael Ihl, Thies Wels und Thorsten Fischfiete Neelmeyer, das Team der Marktschreier, ziehen eine positive Bilanz: Auch wenn die Anzahl der Unterschriften das vielleicht nicht widerspiegelt, wir haben eine Menge gute Gespräche geführt. Wir haben vielen Menschen zum ersten Mal vor Augen geführt, wie bedroht die Meere eigentlich sind, und was es heißt, für jeden Teller Scholle neun Teller Beifang zu produzieren, der als Abfall wieder im Meer landet.(hol)

Für einen Überblick über die Marktschreier-Tour und die anderen Greenpeace-Aktivitäten zum Meeresschutz lesen Sie unser Weblog.

Wenn Sie selbst noch Unterschriften sammeln oder sich über die Greenpeace Vorschläge zum Meeresschutz informieren wollen, surfen Sie auf unsere Schutzgebietsseite

 

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