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Anthony Perrett verlässt das Gefängnis SIZO 1 in St. Petersburg auf Kaution, November 2013
Kirill Andreev / Greenpeace

Ausreise-Visum für Anthony Perrett beantragt

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Auch gegen die übrigen Arctic 30-Aktivisten dürften die Anklagen in Kürze eingestellt werden. (UPDATE, 25.12.2013: Am Mittwoch ist auch die Anklage gegen die übrigen Arctic 30 eingestellt worden.) Das diesjährige Weihnachtsfest werden sie aber nicht mehr zuhause erleben: Die Migrationsbehörde hat Perrett mitgeteilt, dass sie ihn erst am 26. Dezember wegen der Aushändigung der zur Ausreise benötigten Visa-Dokumente kontaktieren wird.

Der aus Newport in Wales stammende Perrett sagte zum Einstellen der Anklage:

„Ich habe friedlich dafür protestiert, eine sensible und enorm bedrohte Region zu schützen. Dafür wurde ich von einem bewaffneten Einsatzkommando festgenommen und für zwei Monate in Untersuchungshaft gesteckt. Die Arktis schmilzt vor unseren Augen und trotzdem stehen die Ölkonzerne Schlange, um von ihrer Zerstörung zu profitieren. Darum habe ich gehandelt. Ich bin stolz auf das, was ich tat.“

Anthony befand sich an Bord der Arctic Sunrise, als das Greenpeace-Schiff am 19. September von einem Einsatzkommando des russischen Geheimdienstes FSB gestürmt und die komplette Besatzung festgenommen wurde. Einen Tag zuvor hatten Greenpeace-Aktivisten an der Gazprom-Ölbohrinsel Prirazlomnaya in der russischen Petschorasee gegen die Zerstörung der Arktis protestiert.

In der letzten Woche stimmte das russische Parlament einer Amnestie zu und leitete damit auch die Einstellung der Anklage gegen die Arctic 30 in die Wege. Für die Arktis indessen gibt es keine Amnestie: Mittlerweile hat die Prirazlomnaya die Förderung aufgenommen. Gazprom ist damit der erste Konzern weltweit, der Öl aus arktischen Gewässern fördert.

Zum Weiterlesen:

Gazprom startet Ölbohrung in der Arktis

Russisches Parlament beschließt Amnestie für die Arctic 30

Petition

https://act.greenpeace.de/tiefsee-schuetzen

Tiefsee vor Zerstörung schützen!

In der Tiefsee soll Unfassbares passieren: Für den Abbau von Metallen und seltenen Erden soll der Meeresgrund durchfräst und so einzigartige Ökosysteme zerstört werden. Fordern Sie Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck auf, das zu verhindern!

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