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Die Arctic Sunrise
Will Rose / Greenpeace

Arctic Sunrise frei!

Gute Nachrichten: Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise darf im Juni 2014 Russland endlich verlassen. Im September 2013 war das Schiff im Hafen von Murmansk festgesetzt worden.

Die russische Ermittlungsbehörde hat Greenpeace International am Freitagmorgen darüber in Kenntnis gesetzt, die Beschlagnahmung des Schiffs aufgehoben zu haben. Die Arctic Sunrise war von russischen Behörden festgesetzt worden, nachdem Greenpeace-Aktivisten im September letzten Jahres an der Gazprom-Bohrinsel Prirazlomnaya in der Petschorasee gegen Arktis-Ölbohrungen protestiert hatten. Für die gesamte Crew der Arctic Sunrise - 28 Aktivisten und zwei Journalisten - war daraufhin eine zweimonatige Untersuchungshaft angeordnet worden. Das Land durften die „Arctic 30“ erst kurz vor dem Jahreswechsel verlassen - nach einer von Präsident Wladimir Putin eingebrachten Amnestie.



Greenpeace International-Geschäftsführer Kumi Naidoo begrüßte zwar die Freigabe des Schiffes, betonte aber, dass die Festsetzung gegen internationales Recht verstoßen habe: „Das Vorgehen war ein dreister Versuch jene einzuschüchtern, die überzeugt sind, dass Ölbohrungen in der Arktis verantwortungslos und unsicher sind. Nach Monaten ohne Wartung wird unser Schiff Reperaturarbeiten nötig haben, aber genau wie unsere Kampagne für den Schutz der Arktis wird sie gestärkt aus all dem hervorgehen.“



Die plötzliche Freigabe des Schiffes ist insofern überraschend, als die Ermittlungen zu dem Protest an der Prirazlomnaya erst kürzlich bis zum 24. Juli verlängert worden waren.  Die Arctic Sunrise soll Russland nun bereits in den kommenden Tagen verlassen dürfen. Daniel Simons, Rechtsberater von Greenpeace International, kommentiert: „Unsere Priorität liegt jetzt darauf, dass unabhängige Gutachter die Schäden an dem Schiff eruieren. Wir werden die russischen Behörden darum bitten, das Schiff bis zur Übergabe an Greenpeace zu beaufsichtigen.“



Von der Gazprom-Bohrinsel Prirazlomnaya wurde Anfang Mai 2014 das erste Mal Öl nach Europa geliefert. Gegen die Lieferung protestierten bei der Ankunft des Tankers Mikhail Ulyanov im Hafen von Rotterdam achtzig Greenpeace-Aktivisten. Bitte unterstützen auch Sie die Kampagne und schicken Sie eine Protestmail an den Geschäftsführer von Gazprom Germania.

  • ISGH

    Seegerichtshof

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  • Arctic Sunrise Arrives in Amsterdam

    The Arctic Sunrise arrives in the Netherlands during transit to her home port of Amsterdam, following her departure from Murmansk. The Greenpeace ship was detained in the Russian port city for over 300 days following a high profile protest against Arctic oil drilling in September 2013. Members of the group of Arctic 30 who were detained in Russia came to the Netherlands. They board the ship on its voyage to Amsterdam. It is the first time they see the ship after their departure from Russia.

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Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/protestmail-stopp-slapp

No SLAPP - Keine juristischen Einschüchterungs-Klagen!

Keine Chance für juristische Einschüchterungs-Klagen! Der bisherige Entwurf einer Richtlinie, die Aktivist:innen und Journalist:innen vor solchen SLAPP-Klagen in Deutschland schützt, ist lückenhaft. Echter Schutz sieht anders aus! Appellieren Sie jetzt an den Rechtsausschuss des Bundestags: Wir brauchen ein Anti-SLAPP-Gesetz, das uns auch in Deutschland wirksam vor Einschüchterung schützt!

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Frau mit durch Bänder verbundenem Mund auf denen "SLAPP" steht

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