Skip to main content
Jetzt spenden
McPlanet Haupteingang der TU Berlin Copyright: Greenpeace
Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

McPlanet ist Deutschlands größter internationaler Bewegungskongress an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, globaler Gerechtigkeit und Umweltbewegung. Zahlreiche international besetzte Podien, Foren und Workshops laden die Teilnehmer zum Zuhören und Diskutieren ein. Der diesjährige Kontext des von Greenpeace mitorganisierten Kongresses ist Rio+20, der UN-Erdgipfel im Juni 2012.

Denn 20 Jahre nach dem damals zukunftsweisenden Erdgipfel in Rio 1992, auf dem die Vereinten Nationen das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung konkretisierten, ist die internationale Staatengemeinschaft nicht wirklich weitergekommen. Nahrungsmittel werden zu Treibstoff verarbeitet, Finanzkrisen treiben ihr Unwesen, eine Milliarde Menschen hungern, und Ressourcenplünderung und Klimawandel schreiten weiter voran. Im Juni soll es nun auf höchster politischer Ebene eine Neuauflage der Rio-Konferenz geben mit den Zielen, grüner zu wirtschaften und die UN-Strukturen im Umweltbereich neu aufzustellen.

McPlanet will im Vorfeld von Rio+20 Bilanz ziehen und ein Umdenken fordern. Too big to fail (zu wichtig, um unterzugehen), lautet das Motto, denn wir haben nur diesen einen Planeten. Auf dem Prüfstand stehen aber nicht nur die da oben. Auch die Umweltbewegung soll sich unbequemen Fragen stellen: Kann die ökologische Landwirtschaft neun Milliarden Menschen ernähren? Ist eine Vollversorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien dezentral und konfliktfrei möglich? Was bringt ökologisch-fairer Konsum?, heißt es auf www.mcplanet.com.

Fragen, auf die sich Kirsten Brodde, unsere Expertin für ökologisch und fair produzierte Kleidung, und Thomas Breuer, Leiter des Bereichs Klima und Energie, freuen. Nicht nur sie, auch andere Greenpeace-Mitarbeiter sind bei McPlanet dabei. So spricht zum Beispiel Kumi Naidoo, Geschäftsführer von Greenpeace International, auf der Abschlussveranstaltung.

In den nächsten Wochen erzählen unsere Kollegen auf greenpeace.de unter anderem, warum sie zum Kongress fahren, wie sie Aktivisten geworden sind und welchen Tipp sie für Verbraucher haben. Auch Sie wollen Teil von McPlanet sein? Hier können Sie sich das Programm vom 20. bis zum 22. April anschauen und anmelden. Bis zum 11. März gibt es Frühbucherpreise!

Mehr zum Thema

Zwei Menschen auf Fahrrädern auf einem Radweg

Mobilität bei Greenpeace

  • 23.11.2022

Wie oft und auf welche Weise wir alle uns fortbewegen, hat großen Einfluss auf das Klima.

mehr erfahren
Aktivist:innen pflanzen eine ca. acht Meter hohe Stieleiche an das Ausbauende der umstrittenen A49 in Hessen.  Auf einem Banner steht "Wald statt Asphalt"

Erklärung zur Debatte um die Kriminalisierung von Klimaprotesten

  • 14.11.2022

Gemeinsame Erklärung der Umweltverbände BUND, Campact, DNR, Germanwatch, Greenpeace, Nabu und WWF zur aktuellen Debatte über Formen von Klimaprotest.

mehr erfahren
Abholzung von Wäldern für die Landwirtschaft in der Provinz Chaco, Argentinien

Handel auf Kosten der Umwelt

  • 11.05.2022

Handelsabkommen setzen wirtschaftliche Interessen über die von Umweltschutz. Nachhaltigkeitsbewertungen sollen das verbessern, doch eine aktuelle Greenpeace-Studie übt Kritik am aktuellen Modell.

mehr erfahren
Probenahme auf einem Spielplatz

Auf den zweiten Blick

  • 28.09.2021

Welchen Schadstoffen ist die Bevölkerung nach der Explosion in Leverkusen ausgesetzt? Nach Greenpeace-Analysen kommt die Entwarnung durch das Landesumweltamt verfrüht.

mehr erfahren
Gianna Martini, Greenpeace-Kampagnerin

Zukunft wählen wir zusammen

  • 20.07.2021

Greenpeace will mit „Vote4me“ die Generationen ins Gespräch bringen. Im Interview erklärt Soziologin Gianna Martini, wie man mit Zuhören das Klima rettet.  

mehr erfahren
Demonstration in Berlin für den Beitritt Deutschlands zum UN-Vertrag über das Verbot von Nuklearwaffen

Nukleare Abrüstung jetzt!

  • 05.07.2021

2021 ist der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) in Kraft getreten. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, diesen Meilenstein des Völkerrechts zu unterzeichnen. 

mehr erfahren