Tomasz Dziemianczuk: Kletterer und Bootsführer

Der Aktivist aus Bialystok im Nordosten Polens konnte es gar nicht erwarten, bei Greenpeace mitzumachen. Begeistert engagiert er sich für den Umweltschutz und macht auch nach seiner Heimkehr deutlich: "Die Arktis-Kampagne ist weit von ihrem Ende entfernt!"
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Kaum eröffnete in Polen das erste Greenpeace-Gruppenbüro, war Tomasz mit von der Partie. Der engagierte Umweltschützer ist vielseitig. Er absolvierte einen Master-Abschluss im Studiengang Kulturmanagement. Für Greenpeace war er schon bei zahlreichen Aktionen zu Wasser und zu Land dabei. Als erfahrener Kletterer bestieg er zum Beispiel den Mount Fuji in Japan, um gegen Atomkraft zu protestieren. Und auf der Arctic Sunrise fuhr er als Bootsführer mit.

Der mittlerweile 37-Jährige - seinen Geburtstag "feierte" er am 20. Oktober in Murmansk - reiste nach seiner Freilassung als letzter der Arctic 30 aus Russland aus. Als er in seiner Heimat ankam, sagte er laut der schweizer Zeitung 20 Minutes: "Ich bin sehr glücklich, wieder heimzukehren." Er machte aber auch deutlich, dass seine Arbeit bei weitem nicht getan ist. "Bei unserer Protestaktion handelt es sich nur um den Anfang der Kampagne. Wir sind in den Norden gefahren, um gegen Ölfirmen zu protestieren, die Schlange stehen, um von der Eisschmelze in der Arktis zu profitieren."

Zum Weiterlesen:

Die Chronologie der Arctic 30

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