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Kommt er oder kommt er nicht? Greenpeace lädt Stoiber zur Tschernobyl-Ausstellung ein

Zwanzig Jahre sind seit dem Super-GAU am 26. April 1986 im Atomkraftwerk Tschernobyl vergangen. Zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe hat Greenpeace die Foto-Ausstellung: Verstrahlt, verdrängt, vergessen mit Bildern des Fotografen Robert Knoth ins Leben gerufen. Weil der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber nach wie vor gegen den Atomausstieg kämpft, lud Greenpeace ihn am Montag persönlich zum Besuch der Ausstellung ein.

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Stoiber mochte die Einladung der Greenpeace-Gruppe München nicht persönlich entgegennehmen. Er ließ um ein offizielles Einladungsschreiben bitten. Ob dieses rechtzeitig den Weg durch die bayerische Staatskanzlei zum Empfänger schafft, bleibt abzuwarten. Die Wanderausstellung wird am 18. Oktober in München eröffnet.

Wie weitreichend die Folgen des Unfalls im vierten Reaktor des AKW Tschernobyl sein würden, konnte damals niemand mit Sicherheit sagen. Heute sind die Folgen offensichtlich. Und immer noch erkranken viele Menschen in der Ukraine und in Weißrussland neu. Viele Strahlungsopfer leiden an Krebs. Auch die Zahl der Kinder, die mit Behinderungen zur Welt kommen, ist drastisch gestiegen. All diese Folgen und wie die Menschen trotz allem ihren Alltag bewältigen, schildert die Ausstellung in bewegenden Bildern.

(Autorin: Sanja Schlösser)

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