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Wirken Steuernachteile allein gegen Feinstaub?

In einem Interview mit dem Greenpeace-Magazin hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erklärt, dass er sich für eine steuerliche Benachteiligung für Autos ohne Rußfilter einsetzt. Wer künftig ein Auto ohne Partikelfilter kaufe, solle einen steuerlichen Malus zahlen, so der Umweltminister.

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Bislang drehten sich die Diskussionen vor allem um steuerliche Vergünstigungen für Autos, die mit neuester Filtertechnologie ausgerüstet sind. Dazu Gabriel: Ich denke - angesichts unserer leerer Kassen - nicht, dass Sie für alles Vernünftige immer gleich Steuergelder ausgeben müssen..

Für den Greenpeace Verkehrsexperten Günter Hubmann greift der Ministervorschlag zu kurz: Die Einrichtung eines Malussystem allein reicht nicht aus. Entscheidendes Mittel bleiben Fahrverbote für Dieselwagen ohne Vollfilter. Nur verbunden mit diesen und einer steuerlichen Förderung für das Nachrüsten mit Vollfiltern macht eine stuerliche Benachteiligung für Diueselruß-Sünder Sinn.

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