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Dieselrußfilter: 10.000 neue Arbeitsplätze

Bundeskanzler Gerhard Schröder äußerte am Dienstag seine Zuversicht, noch in diesem Jahr eine steuerliche Förderung von Rußpartikelfilter für Diesel-PKW erreichen zu können. Schröder sagte dies während eines Besuchs der Firma HJS Fahrzeugtechnik im sauerländischen Menden.

Der Spitzenpolitiker informierte sich über die neuesten Entwicklungen zur Verringerung von Dieselabgasen. Der Greenpeace-Verkehrsexperte Günter Hubmann kommentiert den Auftritt des Kanzlers:

Wenn der Kanzler ernst machen will mit seinen Versprechen, Arbeitsplätze zu schaffen, hat er heute eine einzigartige Gelegenheit dafür. Laut Umweltbundesamt würde das Umrüsten der Dieselflotte in Deutschland auf moderne Filtertechnik rund 10.000 Arbeitsplätze schaffen, so Hubmann.

Damit der Kanzlerbesuch nicht verpufft wie heiße Luft, fehlt jetzt nur noch ein Konzept für die steuerliche Förderung der Filtertechnik, sagt Hubmann. Bundeskanzler Schröder und Finanzminster Eichel müssen für PKW 1000 Euro steuerliche Förderung zum Einbau eines Rußfilters freigeben. Sonst passiert so gut wie nichts, und auch weiterhin werden pro Jahr rund 65.000 Menschen an rußbedingtem Lungenkrebs sterben. (mir)

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