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Bildergalerie zu Elektroschrott in Asien

Einige Länder exportieren ihren Elektroschrott, teilweise illegal, nach China oder Indien, wo Arbeiter die ausgedienten Geräte häufig in Hinterhofbetrieben oder auf offener Straße mit der Hand auseinander nehmen.
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Um die Rohstoffe zu gewinnen, zertrümmern sie in aller Öffentlichkeit Bildschirme, tauchen Platinen in starke Säuren oder schmelzen sie über offenem Feuer und verbrennen PVC-Reste unter freiem Himmel. Mit den Giften, die im Elektroschrott stecken oder die zum Recyclen verwendet werden, gehen die Arbeiter oft ungeschützt um. Der unbrauchbare Schrott landet auf wild wachsenden Müllbergen rund um die Recycling-Dörfer.

Hausstaubuntersuchungen bei diesen Betrieben in China zeigten besonders hohe Belastungen mit Blei, Zinn, Antimon und teilweise auch Cadmium und Quecksilber. Insbesondere die Bleikonzentrationen lagen hunderte Male über den üblichen Belastungen von Hausstaub in anderen Teilen der Welt. Ein ähnliches Bild ergab sich in Indien, auch wenn die Konzentrationen dort im Schnitt etwas niedriger waren.

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