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Ihre Chance, sich für Kinder von Fukushima einzusetzen!

Die Atomkatastrophe in Japan hat dazu geführt, dass große Gebiete der Präfektur Fukushima stark radioaktiv kontaminiert sind. Es ist Aufgabe der japanischen Regierung, die Situation unter Kontrolle zu bringen und für die Sicherheit der Einwohner zu sorgen. Das bedeutet auch, Eltern und Kinder über die Risiken aufzuklären und deutlich zu machen, dass die Kinder außerhalb der Region sicherer sind.

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Letzte Woche hat die japanische Regierung die Strahlengrenzwerte für Radioakivität hochgesetzt. Kinder dürfen jetzt einer Dosis von 20 Millisievert (mSv) pro Jahr ausgesetzt werden. Das entspricht der Dosis, die bei uns ein Arbeiter in einem AKW aufnehmen darf - pro Jahr! Für Normalbürger ist hierzulande eine jährliche Dosis von einem Millisievert erlaubt.

Kinder sind durch radioaktive Strahlung wesentlich gefährdeter als Erwachsene. Dennoch sollen sie einer 20-fach höheren Dosis als die Normalbevölkerung ausgesetzt werden dürfen. Dagegen wehren sich Einwohner aus Fukushima und werden von Menschen aus anderen Ländern unterstützt. Sie fordern von der Regierung, ihre derzeitige politische Linie aufzugeben. Kinder dürfen keiner Strahlendosis von 20 mSv pro Jahr ausgesetzt werden. Sie müssen geschützt werden!

Am 2. Mai treffen sich diese Einwohner von Fukushima, verschiedene Umweltverbände und Greenpeace mit der japanischen Regierung. Dort werden sie von den Verantwortlichen fordern, die Kinder nicht weiter einem so hohen Gesundheitsrisiko auszusetzen. Zudem werden sie den Regierungsvertretern eine internationale Petition überreichen, die ihrer Forderung Nachdruck verleiht.

Greenpeace Deutschland bitte Sie dringend, diese Petition der Bürger von Fukushima zu unterstützen und zu unterschreiben. Fordern auch Sie den Schutz der Kinder von Fukushima!* Die Petition ist in englischer Sprache verfasst.

 

*Anmerkung der Redaktion: Diese Mitmachaktion wurde beendet. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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