Jetzt spenden
Klimazeuginnen in New York
Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Schon heute sterben jedes Jahr mehr als 300.000 Menschen durch die Folgen des Klimawandels. Mehr als 325 Millionen sind ernsthaft gefährdet. Das zeigt der neueste Bericht des Weltgesundheitsforums. Doch das sind nur Zahlen. Hinter ihnen stecken Menschen und Geschichten.

Die vier Frauen in New York können solche Geschichten erzählen. Sie haben den Klimawandel direkt erlebt, haben ihr Zuhause verloren, ihre Arbeit oder Nahrungsquelle - durch Überschwemmungen, Dürren oder andere Katastrophen.

Sie kommen von überall auf der Welt. Da ist zum Beispiel Constance Okollete aus Uganda. Sintflutartiger Regen zerstörte Häuser und Nahrungsversorgung in ihrem Dorf. Seitdem leidet die Bevölkerung unter einer Hungersnot. Oder Ulamila Kurai Wragg. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern auf den Cookinseln im Pazifik. Ihre Heimat ist vom Ansteigen des Meeresspiegels bedroht. Sie fordert die Politiker auf, ihre Notlage anzuerkennen und endlich zu handeln.

{image}Sharon Hanshaw lebt in Biloxi im US-Bundesstaat Mississippi. Über zwanzig Jahre betrieb sie einen Friseursalon und arbeitete als Gemeinderätin. Durch den Wirbelsturm Katrina verlor sie alles. Ihr Haus wurde von Wasser und Schlamm verwüstet. Wenige Monate später räumten Planierraupen den gesamten Block. Heute befindet sich dort der Parkplatz eines Casinos. Sharon engagiert sich seitdem in der Hilfsorganisation Coastal Women for Change. Sie arbeitet daran, die Gemeinde wiederaufzubauen, die der Wirbelsturm Katrina zerstört hat.

Diese Frauen stehen stellvertretend für unzählige Menschen auf der Welt. Ihre Stimmen dürfen nicht verloren gehen. Auf unserer Internetseite werden wir ihre Geschichten in den folgenden Wochen nach und nach veröffentlichen.

  • Klimazeuginnen in New York

    Klimazeuginnen in New York

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/mobbing-klagen-stoppen

Mobbing-Klagen stoppen

Greenpeace USA soll 660 Millionen Dollar "Schadensersatz" an Energy Transfer zahlen! So genannte SLAPP-Klagen gefährden unser Recht auf Meinungsfreiheit. Deutschland muss jetzt ein Anti-SLAPP-Gesetz erlassen.

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Rally against Corporations Trying to Sue Critics into Silence in Oakland

Mehr zum Thema

Portrait of Sarah Zitterbarth

“Für Europa kann das ein Katalysator sein”

Per Dekret ordnet US-Präsident Donald Trump den Austritt der USA aus einer Reihe internationaler Abkommen an. Was bedeutet das für Klimaschutz weltweit? Ein Interview mit Greenpeace Klimaexpertin Sarah Zitterbarth.

mehr erfahren über “Für Europa kann das ein Katalysator sein”
Vor dem Bundesverfassungsgericht präsentieren mehrere Kläger:innen Klimaschutz-Banner und die Zahl der Zukunftskläger:innen: 54.000

Klimawissenschaft unterstützt Zukunftsklage

Greenpeace und Germanwatch haben gemeinsam mit über 54.000 Mitkläger:innen Klima-Verfassungsbeschwerden eingereicht. Die Bundesregierung ignoriert wissenschaftliche Erkenntnisse und lehnt die Klimaklagen ab.

mehr erfahren über Klimawissenschaft unterstützt Zukunftsklage
Gletscherschmelze: der Gurgler 1932 - 2025

Gletscherschmelze: Berge ohne Eis

Neue erschreckende Bilder zeigen, wie die Erderhitzung Gletscher in Deutschland, Österreich und der Schweiz zerstört.

mehr erfahren über Gletscherschmelze: Berge ohne Eis
Protest in Dry River in the Amazon in Brazil

Dürre Zeiten

In Europa und weltweit leiden immer mehr Regionen an Trockenheit. Heiße Sommer lassen Böden, Wälder und Gewässer leiden, auch andere Jahreszeiten bleiben inzwischen oft zu trocken.

mehr erfahren über Dürre Zeiten
Martin Kaiser, Executive Director of Greenpeace Germany

Scheinsieg der Fossilen

Die UN-Klimakonferenz gab keine Antwort, wie wir schneller CO2-Emissionen senken und den Amazonas retten können. Und doch sieht Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand bei Greenpeace, Fortschritte.

mehr erfahren über Scheinsieg der Fossilen
Flut in Günzburg 2.6.24

Extremwetter - Wetterextreme

Überschwemmungen, Stürme und Dürren werden immer schlimmer. Im Sommer 2024 versank Europa mehrfach in sogenannten "Jahrhundertfluten", die Zahl der Hitzetoten steigt. Die Klimakrise ist längst da.

mehr erfahren über Extremwetter - Wetterextreme