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Der Reaktor bleibt vorläufig gesichert an Ort und Stelle, eingehüllt von Bergen an Stahl und Beton. Das Unternehmen Edison wird nun nach anderen Möglichkeiten suchen, das Überbleibsel eines stillgelegten AKW an die Ostküste zu bringen. Seit 1999 hat Edison bereits mehrere Millionen Dollar in die Vorarbeiten investiert, um den Reaktor auf die Deponie zu schaffen. Dabei musste der Stromlieferant die Genehmigungen von über einem Dutzend Bundesstaaten und Behörden einholen.

Auf den Mega-Trip verfiel das Unternehmen, als es sich mit US-Eisenbahngesellschaften nicht über eine Verschickung quer durch die USA einigen konnte. Hinzu kam, dass der Panama-Kanal eine Gewichtsbeschränkung für Atommüll nicht aufheben wollte, so dass nur noch der Weg um Kap Horn offen stand.

Das sind sehr gute Nachrichten - vom Standpunkt der Umwelt aus gesehen, sagte Tom Clements, Atomberater für Greenpeace International. Wir glauben, dass es viel sicherer ist, wenn der Reaktor bleibt, wo er jetzt ist. Außerdem kommt es so nicht zu diplomatischen Verwicklungen mit Chile und Argentinien. Die beiden südamerikanischen Länder hatten ihr Seegebiet nach Bekannt Werden des Transportplans für die heikle Fracht gesperrt. (mir)

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