Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Konstruktionspläne für den EPR - entwickelt von den Firmen Siemens und Areva - stammen aus der Zeit vor dem 11. September 2001. Spätestens dieses Datum aber hat der Risiokotechnologie Atomkraft einen weiteren Aspekt hinzugefügt: Kein derzeit exisitierendes Atomkraft ist vor einem Flugzeug-Attentat geschützt. Ein Grund mehr für den Atomausstieg.

Doch das Projekt wird unbeirrt weiterverfolgt. Aus dem Brief von EDF-Direktor Bruno Lescoeur an die französische Behörde für Reaktorsicherheit geht hervor, dass Nachbesserungen an den bisherigen Konstruktionsplänen nicht beabsichtigt sind. Ferner, dass die Öffentlichkeit über diese Tatsache im Unklaren gelassen werden soll.

Wie die französische Regierung auf die Veröffentlichung des brisanten Schreibens durch Sortir du nucléaire reagieren wird, steht noch nicht fest. Seit August 2003 ist es Atomkraftgegnern in Frankreich offiziell verboten, die Öffentlichkeit über sensible Daten zur Atomenergie zu informieren. Doch die Kritiker wollen sich nicht den Mund verbieten lassen. Auch Greenpeace Frankreich hat Anfang November Protest angekündigt, falls der Reaktor tatsächlich gebaut werden sollte. (sit)

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/warmewende-jetzt

Wärmewende jetzt!

Die Bundesregierung will die Wärmewende ausbremsen - doch das wäre fatal und würde neue Unsicherheiten schaffen. Wir fordern: keine Abschwächung des Gesetzes, faire Förderung und Schutz für Mieter:innen!

Petition unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Thermography of Wasted Heat in Germany

Mehr zum Thema

In einem Kindergarten liegen die Spielsachen so, wie sie nach der Katastrophe zurückgelassen wurden. Die Gasmaske eines Kindes neben einer Puppe ist nur ein weiteres grausames Paradoxon: Eine Woche vor dem Atomunfall wurden die Kinder darin geschult, die Sicherheitsausrüstung gegen die atomare Gefahr zu benutzen. Doch am Tag des Unfalls wurde auf Anweisung der Parteiführung keine einzige Gasmaske benutzt.

Tschornobyl

1986 ereignete sich in Tschornobyl eine Katastrophe: Das Atomkraftwerk explodierte, eine radioaktive Wolke verseuchte die Region und zog über Europa. Am 26. April jährt sich der Super-GAU zum 40. Mal.

mehr erfahren über Tschornobyl
Tschornobyl Tour zum 30. Jahrestag

Der Sarkophag in Tschornobyl

Seit 2016 schützte ein neuer, teurer Sarkophag die Umwelt vor des Strahlen Tschornobyls. 2025 beschädigte ihn ein russischer Drohnenangriff schwer. Ein neuer Report zeigt: er ist jetzt undicht.

mehr erfahren über Der Sarkophag in Tschornobyl
Projektion zum Atomausstieg am AKW Isar 2

Zwei Jahre ohne Atomkraft

Atomkraft ist nicht nur riskant, sondern auch keine Lösung für die Energiekrise. Am 15. April 2023 wurden die deutschen Atomkraftwerke darum endgültig abgeschaltet. Und das ist gut so!

mehr erfahren über Zwei Jahre ohne Atomkraft
Karte der Region Fukushima in Japan, die die Ausbreitung der Strahlung nach der Atomkatastrophe im März 2011 im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zeigt.

Fukushima 15 Jahre später

Der 11. März 2011 versetzte Japan in einen Ausnahmezustand, die Folgen sind bis heute zu spüren. Die dreifache Katastrophe von Erdbeben, Tsunami-Flutwelle und Super-GAU traf das Land bis ins Mark.

mehr erfahren über Fukushima 15 Jahre später
Projektion für den Atomausstieg am Atomkraftwerk Isar 2 bei Nacht

9 Fakten über Atomkraft

Auch wenn immer wieder eine „Renaissance“ herbeigeredet wird: die Fakten sprechen gegen Atomkraft. Denn sie ist und bleibt unsicher, unzuverlässig, gefährlich, dreckig und teuer. Punkt. Aus.

mehr erfahren über 9 Fakten über Atomkraft
Der Erkundungsbereich im Salzstock Gorleben 01/21/2011

Salzstock Gorleben: Zum Endlager erkoren

Ein maroder Salzstock im niedersächsischen Gorleben war jahrzehntelang als Endlageroption für hoch radioaktiven Müll ausersehen. Aus politischen Gründen. Denn fachlich war klar: sicher ist er nicht.

mehr erfahren über Salzstock Gorleben: Zum Endlager erkoren