Engagement, Meilensteine, Erfolge

Raus aus der Kohle

Klimaschutz und Energiewende sind seit den 1990er Jahren ein fester Bestandteil der Greenpeace-Arbeit

Schon seit den 1990er Jahren kämpft Greenpeace für Klimaschutz und Energiewende und vereint dabei mehrere Ziele. Erstens Sicherheit: raus aus der riskanten Atomkraft, hin zu sicheren erneuerbaren Energien. Zweitens Klimaschutz: weg von der zerstörerischen Nutzung fossiler Rohstoffe, hin zu klimafreundlichen Erneuerbaren. Drittens Nachhaltigkeit: weg vom gedankenlosen und verschwenderischen Umgang mit Ressourcen. Die Zeitleiste zeigt die vielen Facetten der Anti-Kohle-Arbeit.

Konzernbesuche
Ab 1995 steigen Greenpeace-Aktivisten immer wieder den Energiekonzernen aufs Dach - wie 2005 am Kühlturm des RWE-Kraftwerks Neurath.
Keine Scheinlösungen!
Kohle soll salonfähig werden: durch CO2-Endlagerung unter der Erde. Greenpeace deckt den klimaschädlichen Plan auf.
Hand in Hand
2014: Quer über die Neiße bilden 7500 Menschen eine acht Kilometer lange Kette gegen neue Braunkohletagebaue.
Hambi muss bleiben
2018: RWE will den Hambacher Wald abholzen, um neue Braunkohle zu erschließen. Wochenlang demonstrieren Zehntausende dagegen.
Klimaziele schaffen!
Deutschland kann seine Klimaziele einhalten, 2020 ebenso wie 2030: Wenn dazu zügig Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, errechnet eine Studie von Greenpeace.
Kohleausstieg beschlossen
Die Kohlekommission einigt sich auf einen Kohleausstieg. Gut: Bis 2022 werden etliche Braunkohlekraftwerke abgeschaltet. Schlecht: Erst 2038 soll Schluss sein mit Kohlestrom.