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E-Ladezapfsäule
Conny Boettger / Greenpeace

Neue Genossenschaft für Ladesäulen gegründet

Vier Ökoenergieanbieter sowie die GLS Bank gründen zusammen eine Genossenschaft. Ziel sind Aufbau und Betrieb einer grünen Ladeinfrastruktur für E-Mobile. 

Die Zahl der Elektroautos in Deutschland steigt rapide, die der Ladepunkte deutlich gemächlicher. Dass diese zwei Geschwindigkeiten auf Dauer zum Problem für die Mobilitätswende werden, ist leicht auszurechnen. Die Ökoenergieanbieter Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Inselwerke und "Naturstrom" sowie die GLS Bank haben sich nun zusammengeschlossen, um mit dem neuen Gemeinschaftsunternehmen „Ladegrün!“ Aufbau und Betrieb einer grünen Ladeinfrastruktur für E-Mobile voranzubringen.

Die Genossenschaft soll schon 2021 mehr als 100 Ladepunkte errichten und - das ist das Besondere - mit Ökostrom der beteiligten Energieversorger beliefern. „Wirklich sinnvoll für die Energiewende und den Klimaschutz ist E-Mobilität nur dann, wenn die Fahrzeuge mit erneuerbaren Energien geladen werden“, sagt Armin Komenda, Ladegrün!-Aufsichtsratsvorsitzender und Vorstand der EWS. „Deshalb braucht es dringend eine grüne Ladeinfrastruktur, die wir jetzt konsequent aufbauen.“ 

Der Ökostrom soll preislich mit dem Strom der klimaschädlichen Graustromanbieter mithalten können. Ladegrün! soll den Betrieb im Februar oder März 2021 aufnehmen und den Sitz in Berlin haben. Weitere Infos finden sich hier.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

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