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Greenpeace-Aktivistin vor dem Eingang zum Ministerratsgebäude
Philippe Reynaers / Greenpeace

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In Brüssel sind heute die EU-Regierungschefs eingetroffen, um über das weitere Vorgehen auf dem Gipfel in Kopenhagen zu beraten. Mit drei Fahrzeugen hatten sich die Aktivisten in die Kolonne eingereiht. Vor dem Eingang sprangen sie aus ihren Wagen, um die Banner mit ihrer Forderung zu entrollen. In Kopenhagen ist Halbzeit. Seit einer Woche verhandeln die Delegationen der Länder, eine Woche bleibt ihnen noch, um ein zukunftsfähiges Klimaabkommen zu beschließen.

Greenpeace-Klimaexperte Joris den Blanken kritisierte, dass die EU ihre Vorreiterrolle im Klimaschutz aufgebe, doch noch können die EU-Staatschefs die Initiative zurückgewinnen. Sie müssen aufhören zu blockieren, müssen ihre Ziele hochschrauben und mit dem Stand der Wissenschaft in Einklang bringen.

Derzeit will die EU ihren Treibhausgasausstoß bis 2020 um 20 Prozent gegenüber 1990 senken. Dieses Ziel, sagt den Blanken, müsse sie auf 30 Prozent aufstocken. Ein solcher Schritt könne in Kopenhagen das Zünglein an der Waage sein, das die Verhandlungen in die richtige Richtung lenke.

  • Greenpeace-Aktion auf dem roten Teppich

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