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über Ihre Aktion „Licht an! Aber richtig.“ freuen wir uns sehr. Solche Reaktionen haben wir uns gewünscht als wir am 18.11. gemeinsam mit dem BUND, BILD, Google, ProSieben und dem WWF unseren „Licht aus! Für unser Klima.“-Aufruf gestartet haben.

Wir wollen mit unserer symbolischen Aktion Geistesblitze und Debatten entfachen, die den gesellschaftlichen Diskurs über einen effektiveren Klimaschutz und die Rolle, die jeder Einzelne darin spielt, befeuern können. Offensichtlich ist in dieser Hinsicht ein Licht aufgegangen. Herzlichen Glückwunsch!

Unser Klima wird nicht allein von politischen Eliten gerettet werden können. Wir alle müssen mithelfen und bei uns selbst prüfen, was wir für den Klimaschutz tun können: Energiesparlampen kaufen, auf Flugreisen und Auto verzichten, zu einem Ökostromanbieter wechseln. Daher begrüßen wir ausdrücklich Ihre drei Vorschläge, die fünf Minuten der Licht-aus!-Zeit am Samstag nachhaltig zu nutzen.

Schon im Juni diesen Jahres haben wir gemeinsam mit BUND und WWF den 11,5 Millionen Lesern der Bildzeitung sechs Tage lang täglich Tipps präsentiert, wie jeder einzelne seine persönliche Energiebilanz optimieren kann. Zusammen mit der Bildzeitung haben wir damals auch zum Stromwechsel aufgerufen. Mehr als 30.000 Menschen haben sich an unserem Energiesparwettbewerb beteiligt und insgesamt rund 121.000 Tonnen CO2 eingespart.

Parallel dazu lief die Greenpeace-Arbeit auch auf politischer Ebene kontinuierlich weiter. Heute werden wir von Sigmar Gabriel als „härtester Kritiker“ des Klimaprogramms der Bundesregierung bezeichnet. Und wir sind stolz auf diese Arbeit und auf unsere Erfolge, denn d ie Berichte des Klimarates der Vereinten Nationen, IPCC, lassen keinen Zweifel daran, dass der Menschheit nur noch wenig Zeit bleibt, um den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase drastisch zu reduzieren. Falls es nicht gelingt, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, könnten die natürlichen Bedingungen auf der Erde in weiten Teilen unerträglich werden. Dass aus diesem wissenschaftlich fundierten Appell des IPCC konsequentes politisches Handeln erfolgen muss, versteht sich von selbst.

Liebe taz-Macher, in diesem Zusammenhang eine Frage an Sie: Warum finden die Zeitungsannoncen des klimazerstörenden Kohlekraftwerkbetreibers Vattenfall bei Ihnen ein Forum? Wie lässt sich das mit Ihren durchaus noblen Zielen der Aufklärung und des Klimaschutzes vereinbaren? Oder bewegen Sie sich nur ideologisch im grünen Bereich und arbeiten im finanziellen mit anderen Maßstäben?

Trotzdem: Viel Erfolg für Ihre Licht an!-Mobilisierung. Wir hoffen, dass Ihre Aktion – wenn gar recht spät gestartet – noch viele Menschen zum Nachdenken anregt. Denn wir sind sehr froh über jede Aktivität, die den 8.12. als großen internationalen Klima-Aktionstag bekannter macht. Wir möchten, dass Deutschland am kommenden Samstag ein eindeutiges und unübersehbares Zeichen setzt, an dem weder Politik noch Wirtschaft in Zukunft vorbei kommen.

Mit herzlichen Grüßen

Brigitte Behrens

Geschäftsführerin Greenpeace e.V.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

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