Skip to main content
Jetzt spenden
Protest in Durban gegen den Einfluss großer Konzerne auf die Klimapolitik im Dezember 2011
Shayne Robinson / Greenpeace

Greenpeace-Protest in Durban

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Aktivisten wurden vorübergehend festgenommen, doch die Botschaft bleibt: Die Politik soll sich endlich dem Einfluss mächtiger Konzerne entziehen und zum Schutz künftiger Generationen den Klimawandel aufhalten. Denn ein Greenpeace-Report zeigt, wie BASF, Shell und Co. politischen Klimazielen entgegenarbeiten und schärfere Klimaschutzgesetze verhindern wollen.

61.500 US Dollar hat BASF bei den Zwischenwahlen 2010 in den USA an solche Kandidaten gegeben, die eine Klimagesetzgebung für die USA verhindern wollten, schreibt Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik bei Greenpeace, im Blog. Es ist ein Beispiel von vielen - gelistet im Report Who's holding us back?. Und sie sind auch in Durban dabei - die Vorstände der Firmen, die mit ihren CO2-Emissionen besonders stark zum Klimawandel beitragen. Dirty Dozen, die dreckigen Zwölf, nennt Greenpeace International die schlimmsten Verursacher - darunter Eskom, BASF, ArcelorMittal, BHP Billiton, Shell and Koch Industries.

Sie treffen sich im Schatten der lebenswichtigen UN-Konferenz. Diese Dirty Dozen sollten sich schämen: Sie untergraben die globalen Klimaverhandlungen, die wichtig sind, um Leben, Wirtschafts- und Lebensräume zu retten, sagt Kumi Naidoo, Geschäftsführer von Greenpeace International. Kurzfristige Profitinteressen vor den Schutz von Menschen zu setzen, ist moralisch verwerflich. Die Politik muss den Konzernen, die ein Scheitern der Klimaverhandlungen begrüßen würden, die Tür weisen. Unsere Kinder und ihre Kinder verdienen nichts weniger.

Auf den Einfluss der Wirtschaft auf die internationale Klimapolitik hatten Greenpeace-Aktivisten auch am vergangenen Freitag hingewiesen: Sie hängten Plakate an den Straßen in Durban auf. Zu sehen waren Politiker wie Obama oder der EU-Kommissionspräsident Barroso, deren Köpfe aus den Logos großer Konzerne zusammengesetzt waren.

Und auch am Samstag war auf einer großen Demonstration die Botschaft: Listen to the people, not the polluters (Hört auf die Menschen, nicht auf die Verschmutzer).

  • Kumi Naidoo auf einer Demonstration in Durban für mehr Klimaschutz, Dezember 2011.

    Demonstration in Durban

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

Unterstützen Sie die Klage gegen VW

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace Deutschland

Koalitionsbeschluss: Interview mit Martin Kaiser

  • 29.03.2023

Gestern verkündete die Ampel die Ergebnisse ihres Koalitionsausschusses. Mit verheerenden Beschlüssen zum Klimaschutz. Greenpeace-Chef Martin Kaiser im Interview.

mehr erfahren
Windräder vor Sonnenuntergang

Was ist der Treibhauseffekt?

  • 27.03.2023

Licht ist die Quelle allen Seins auf unserem Planeten. Dass es auf der Erde ein Klima gibt, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen leben können, hängt mit unserer Erdatmosphäre zusammen.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

IPCC - Sachstandsbericht 6

  • 20.03.2023

Der neue Klimabericht der UN, der sogenannte IPCC-Bericht, liegt vor. Und wieder warnen die Wissenschaftler deutlicher als je zuvor vor den Folgen der Klimakrise.

mehr erfahren
Podium der 21. Klimaschutzkonferenz in Paris 2015

Klimakonferenz

  • 20.03.2023

Schon in den siebziger Jahren erkannten Forscher: Der Klimawandel wird eine ernste, weltweite Bedrohung für Mensch und Natur. Daher wurde 1979 die erste Klimakonferenz in Genf einberufen.

mehr erfahren
Rhein bei Duisburg Bruckhausen, Thyssenkrupp Steel Stahlwerk, Hochöfen, Sinteranlage, Kokerei Schwelgern, Ablöschwolke, Frachtschiffe

Unvermeidbare Restemissionen

  • 13.03.2023

Sogenannte “unvermeidbare Restemissionen” sollen in CO2-Speichern unter dem Meer verpresst werden. Doch wie viele sind wirklich unvermeidbar? Gibt es Alternativen? Fakten zur aktuellen CCS-Debatte.

mehr erfahren
Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Eisschwund in Arktis und Antarktis

  • 10.02.2023

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der Tiefstand 2022: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren