Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Ein Gericht in Paris entschied am Mittwoch gegen den Öl-Multi. Esso hatte argumentiert, dass das Ersetzen der beiden s durch Dollarzeichen ($$) Assoziationen an das Runenzeichen der Nazi-SS auslöse. Dem konnte der Richter nicht folgen. Vielmehr sei die Redefreiheit ein Prinzip der Verfassung und stehe über dem Markenrecht.

Die heutige Entscheidung des Gerichts, die einstweilige Verfügung gegen die Verwendung des veränderten Esso-Logos aufzuheben, ist ein wichtiger Sieg für das Recht auf freie Meinungsäußerung im Internet, teilte Greenpeace mit. Esso sabotiert den Klimaschutz, um seine schmutzigen Geschäfte fortzusetzen. Das Unternehmen versucht die Gerichte zu benutzen, um seine Kritiker zum Schweigen zu bringen. Heute hat diese Strategie versagt.

Zu ungunsten von Greenpeace urteilte hingegen bereits am Dienstag das Landgericht in Cherbourg. Es entschied auf eine 95.000 Euro Zwangsgeld-Strafe, die Greenpeace an das französische Wiederaufarbeitungsunternehmen Cogema zahlen muss. Aktivisten waren im Januar 2000 und 2001 gegen Transporte mit atomarem Brennstoff zur und von der Cogema-Plutoniumfabrik in La Hague vorgegangen. Zuvor war es Greenpeace gerichtlich untersagt worden, die Transporte zu stören.

Mehr zum Thema

In der Sächsischen Schweiz löschen Einsatzkräfte den Waldbrand

Sächsische Schweiz: Erst die Flut, nun die Brände

  • 12.08.2022

Was die Menschen rund um den Nationalpark Sächsische Schweiz binnen eines Jahres erleben müssen, lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Klimakrise. Ein Greenpeace Lagebericht.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

Mitten in der Klimakrise

  • 03.08.2022

Dürre, Hitze und Brände: Die Klimakrise ist längst in der Mitte Europas angekommen und hinterlässt ihre Spuren. Greenpeace-Aktivist:innen bereisten in der letzten Juliwoche Norditalien und Österreich.

mehr erfahren
Martin Kaiser, Executive Director of Greenpeace Germany

Martin Kaiser zur Reise mit Annalena Baerbock

  • 13.07.2022

Greenpeace-Deutschland-Geschäftsführer Martin Kaiser begleitete mit Vertreter:innen weiterer Nichtregierungsorganisationen Außenministerin Annalena Baerbock nach Asien. Ein Interview und Resümee.

mehr erfahren
Joinville Island Glaciers

Planetare Grenzen

  • 30.06.2022

Die Ressourcen unseres Planeten sind nahezu aufgebraucht. Die Menschheit muss schnell handeln - denn noch gibt es die Chance, eine Klimakatastrophe und den Kollaps der Erde abzuwenden.

mehr erfahren
Overview of the PEACE Mountain Fire on the Occasion of the G7 Summit

G7: Schneller raus aus Kohle, Öl und Gas

  • 28.06.2022

Greenpeace demonstrierte beim G7-Treffen für den Ausstieg aus fossiler Energie und den Frieden. Das Ergebnis des Gipfels enttäuscht.

mehr erfahren
Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland

G7, die Energiekrise und Olaf Scholz

  • 21.06.2022

Wenn sich die führenden Industrienationen in Elmau treffen, wird sich zeigen: Findet der deutsche Bundeskanzler die richtigen Antworten auf die drängenden Krisen der Zeit? Oder verpasst er die Chance?

mehr erfahren