Skip to main content
Jetzt spenden
Aktivisten in Brüssel angekettet am Tagungsgebäude des EU Rates, März 2009
Eric de Mildt / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Regierungen haben es versäumt, rechtzeitig auf die Signale der Finanzkrise zu reagieren - dafür zahlen wir jetzt den Preis. Doch wir können nicht zulassen, dass sie diesen Fehler bei der Klimakrise wiederholen, so Karsten Smid. Jetzt ist der Zeitpunkt, um zu reagieren und in nachhaltigen Klimaschutz zu investieren. Klima- und Finanzkrise lassen sich nur gemeinsam bewältigen.

Beim heutigen Treffen der Finanzminister beraten die EU-Mitgliedsstaaten unter anderem über ihre Position für den entscheidenden Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen. Für einen Erfolg des Klimagipfels ist es wichtig, dass die Industrienationen den Entwicklungsländern konkrete finanzielle Zusagen machen. Nur unter dieser Bedingung sind die Entwicklungsländer ihrerseits bereit, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und in Klimaschutz zu investieren.

Für die Reduktion ihres Treibhausgasausstoßes und die Bewältigung der Folgen des Klimawandels benötigen die Entwicklungsländer nach Berechnungen von Greenpeace eine Unterstützung von mindestens 110 Milliarden Euro pro Jahr durch die Industrienationen. Deutschland muss hierzu rund sieben Milliarden Euro im Jahr beitragen. Der Gesamtbetrag aller Länder ist damit kaum höher als die allein von der deutschen Bundesregierung zur Rettung der Hypo Real Estate Bank jetzt einmalig zur Verfügung gestellten Garantien in Höhe von 102 Milliarden Euro.

Das von Greenpeace geforderte Rettungspaket zur Minderung des Klimawandels beinhaltet neben Investitionen in Erneuerbare Energien auch den Schutz der letzten Urwälder. Rund ein Fünftel der weltweiten Klimagase entsteht durch Vernichtung der Wälder. Der Beitrag jeden Landes hängt von Treibhausgasausstoß und Bruttoinlandsprodukt ab. Für die Europäische Union ergibt sich eine Summe von 35 Milliarden Euro.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

Unterstützen Sie die Klage gegen VW

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace Deutschland

Koalitionsbeschluss: Interview mit Martin Kaiser

  • 29.03.2023

Gestern verkündete die Ampel die Ergebnisse ihres Koalitionsausschusses. Mit verheerenden Beschlüssen zum Klimaschutz. Greenpeace-Chef Martin Kaiser im Interview.

mehr erfahren
Windräder vor Sonnenuntergang

Was ist der Treibhauseffekt?

  • 27.03.2023

Licht ist die Quelle allen Seins auf unserem Planeten. Dass es auf der Erde ein Klima gibt, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen leben können, hängt mit unserer Erdatmosphäre zusammen.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

IPCC - Sachstandsbericht 6

  • 20.03.2023

Der neue Klimabericht der UN, der sogenannte IPCC-Bericht, liegt vor. Und wieder warnen die Wissenschaftler deutlicher als je zuvor vor den Folgen der Klimakrise.

mehr erfahren
Podium der 21. Klimaschutzkonferenz in Paris 2015

Klimakonferenz

  • 20.03.2023

Schon in den siebziger Jahren erkannten Forscher: Der Klimawandel wird eine ernste, weltweite Bedrohung für Mensch und Natur. Daher wurde 1979 die erste Klimakonferenz in Genf einberufen.

mehr erfahren
Rhein bei Duisburg Bruckhausen, Thyssenkrupp Steel Stahlwerk, Hochöfen, Sinteranlage, Kokerei Schwelgern, Ablöschwolke, Frachtschiffe

Unvermeidbare Restemissionen

  • 13.03.2023

Sogenannte “unvermeidbare Restemissionen” sollen in CO2-Speichern unter dem Meer verpresst werden. Doch wie viele sind wirklich unvermeidbar? Gibt es Alternativen? Fakten zur aktuellen CCS-Debatte.

mehr erfahren
Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Eisschwund in Arktis und Antarktis

  • 10.02.2023

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der Tiefstand 2022: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren