Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Namen im Innern der Kapsel - per Laserverfahren auf zwei Glasscheiben eingraviert - stammen von den fast drei Millionen Menschen, die die Greenpeace-Petition zum Schutz der Arktis auf savethearctic.org unterzeichnet haben. Die 16 Männer und Frauen, die sich an der Expedition beteiligt haben, blicken auf eine strapaziöse Woche zurück: Eisverwerfungen, offene Wasserkanäle und die unberechenbare Drift der Eisfläche machten das Vorankommen mit Skiern und Schlitten schwierig. Den letzten Teil der Strecke mussten die Teilnehmer mit einem Hubschrauber zurücklegen.Sieben Tage nach ihrem Aufbruch aus dem Camp Barneo hat es das Team schließlich geschafft: Durch ein Loch in der Eisdecke konnten die Aktivisten die 30 Zentimeter große Kapsel aus Glas und Titan vier Kilometer tief auf den Meeresgrund absenken. In einer Titan-Ausführung auf die Kapsel montiert ist die "Flagge der Zukunft" - ein Symbol für die Jugend der Welt. Greenpeace hatte das Design der Flagge Anfang des Jahres in einem Wettbewerb ermittelt.

Arktis in Gefahr

In Folge der globalen Erwärmung werden immer weitere Teile der Arktis für die Ölindustrie zugänglich. 4,5 Milliarden Dollar hat allein der Ölkonzern Shell in sein Arktis-Projekt investiert. Doch die Konzerne unterschätzen die Risiken: Im letzten Jahr machte Shell mit einer Pannenserie Schlagzeilen. Unter anderem waren das Bohrschiff "Noble Discoverer" und die Bohrinsel "Kulluk" vor Alaska auf Grund gelaufen. Eine Untersuchung durch die US-Regierung attestierte Shells Arktis-Projekt schwere Mängel. "Das vergangene Jahr hat überdeutlich gezeigt, dass Ölkonzerne nicht in der Lage sind, die Herausforderungen in dieser unwirtlichen Region zu meistern", sagt Christoph von Lieven, Sprecher von Greenpeace. "Nur ein Schutzgebiet kann die Arktis erhalten."Ein Ölunfall in der Arktis hätte unkalkulierbare Folgen für die Region. Wegen der Gefahren für Mensch und Umwelt haben Greenpeace-Aktivisten weltweit mit zahlreichen Aktionen gegen die Pläne der Ölindustrie protestiert. Auch nach dem Absenken der Kapsel ruft Greenpeace dazu auf, sich mit einer Unterschrift auf savethearctic.org für ein internationales Schutzgebiet in der "hohen Arktis" und Verbote gegen Ölbohrungen und industrielle Fischerei in arktischen Gewässern einzusetzen.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner

Für ein Recht auf Zukunft, nicht Verbrenner. Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Klage mit Ihrer Unterschrift!

Unterstützen Sie die Klage gegen VW

0% vom Ziel erreicht

0 haben mitgemacht

0%

Mehr zum Thema

Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace Deutschland

Koalitionsbeschluss: Interview mit Martin Kaiser

  • 29.03.2023

Gestern verkündete die Ampel die Ergebnisse ihres Koalitionsausschusses. Mit verheerenden Beschlüssen zum Klimaschutz. Greenpeace-Chef Martin Kaiser im Interview.

mehr erfahren
Windräder vor Sonnenuntergang

Was ist der Treibhauseffekt?

  • 27.03.2023

Licht ist die Quelle allen Seins auf unserem Planeten. Dass es auf der Erde ein Klima gibt, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen leben können, hängt mit unserer Erdatmosphäre zusammen.

mehr erfahren
Drought in Northern Italy

IPCC - Sachstandsbericht 6

  • 20.03.2023

Der neue Klimabericht der UN, der sogenannte IPCC-Bericht, liegt vor. Und wieder warnen die Wissenschaftler deutlicher als je zuvor vor den Folgen der Klimakrise.

mehr erfahren
Podium der 21. Klimaschutzkonferenz in Paris 2015

Klimakonferenz

  • 20.03.2023

Schon in den siebziger Jahren erkannten Forscher: Der Klimawandel wird eine ernste, weltweite Bedrohung für Mensch und Natur. Daher wurde 1979 die erste Klimakonferenz in Genf einberufen.

mehr erfahren
Rhein bei Duisburg Bruckhausen, Thyssenkrupp Steel Stahlwerk, Hochöfen, Sinteranlage, Kokerei Schwelgern, Ablöschwolke, Frachtschiffe

Unvermeidbare Restemissionen

  • 13.03.2023

Sogenannte “unvermeidbare Restemissionen” sollen in CO2-Speichern unter dem Meer verpresst werden. Doch wie viele sind wirklich unvermeidbar? Gibt es Alternativen? Fakten zur aktuellen CCS-Debatte.

mehr erfahren
Schmelzendes Meereis bei Grönland 07/30/2009

Eisschwund in Arktis und Antarktis

  • 10.02.2023

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht. Der Tiefstand 2022: 4,79 Millionen Quadratkilometer.

mehr erfahren