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Der Festzug ist eine von Greenpeace organisierte Anspielung auf das Treffen zwischen dem französischen Präsidenten und der deutschen Kanzlerin. Greenpeace fürchtet, dass in Blaesheim die bislang strengen Klimaschutzziele Sarkozys aufgeweicht werden - zum Wohle der mächtigen, aber schmutzigen deutschen Autoindustrie.

Anne Valette, Klimaexpertin von Greenpeace Frankreich, sieht in diesem Falle die Glaubwürdigkeit der französischen EU-Präsidentschaft auf dem Spiel. Wenn Sarkozy seine Klimaziele einer deutschen Kanzlerin opfert, die von den finanziellen Interessen ihrer nationalen Autoindustrie besessen scheint, widerspricht das völlig seiner bisherigen Einstellung.

Noch vor wenigen Monaten hielt Sarkozy es für unverantwortlich und nachgerade ein Verbrechen, nicht das maximal Mögliche gegen den Klimawandel zu unternehmen. Dazu gehört, den CO2-Ausstoß gerade auch im Transportsektor zu senken. In diesem Bereich sind die Emissionen seit 1990 um 26 Prozent gestiegen. In den letzten Wochen allerdings hat sich Sarkozys Haltung auffällig verändert.

Anne Valette: Durchaus möglich, dass Sarkozy und Merkel in Blaesheim die Klimaschutzziele ihrer Länder ausverkaufen. Profitieren würde die Autoindustrie. Die EU-Bürger und der Planet würden die Zeche zahlen.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Kein Recht auf Verbrenner!

Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Kläger:innen mit Ihrer Unterschrift

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