Jetzt spenden
Erster FKW freier Kühlschrank von Coca Cola wird in Berlin in Betrieb genommen, Juni 2005
Paul Langrock / Zenit / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Coca Cola-Geschäftsführer Mukthar Kent erklärte, dass sein Unternehmen im nächstem Jahr die Zahl der FKW (Flurkohlenwasserstoff) freien Geräte um weitere 150.000 Stück erhöhen werde. Dies ist ein weiterer Schritt zum völligen Verzicht auf FKW. Coca Cola wäre damit das erste Unternehmen, das seine Kühlgeräte an allen Verkaufspunkten komplett umstellt. Damit würde es zeigen, dass es auch wirtschaftlich sinnvoll ist, klimaneutrale Technologie zu verwenden. Diese verbraucht in aller Regel erheblich weniger Energie. Die Maßnahme hat eine hohe Signalwirkung. Sie könnte andere Unternehmen veranlassen, ebenfalls ihre Kühlgeräte umzustellen.

Wir begrüßen den Einsatz von Coca Cola, in Zukunft klimafreundliche Geräte betreiben zu wollen. Im Bezug auf den Klimawandel haben große Unternehmen sowohl die Möglichkeit, als auch die Verantwortung, die Bedingungen zu verändern. Das Handeln von Coca Cola lässt anderen Unternehmen keine Möglichkeit diesem Beispiel nicht zu folgen, kommentiert Kumi Naidoo, Geschäftsführer von Greenpeace International.

Doch noch ist unklar, wie Coca Cola seine Zusage umsetzen will. Es ist noch nicht sicher, wer die neuen FKW-freien Kompressoren für hunderttausend neue Kühlgeräte liefert.

FKW werden hauptsächlich als Kältemittel in Kühlschränken, Klimaanlegen oder Supermärkten verwendet. Sie tragen wesentlich zum Klimawandel bei, denn sie sind pro Gewichtseinheit tausendfach klimaschädlicher als das Klimagas Kohlendioxid. Ein Verzicht auf diese Gase hätte eine sofortige positive Wirkung auf das Klima. In der Arbeitsgruppe Refrigerants Naturally! verhandelt Greenpeace seit sechs Jahren mit mehreren internationalen Unternehmen, darunter Coca Cola, über den Einsatz FKW-freier Kältetechnik. Das Ziel der Arbeitsgruppe ist der vollständige Verzicht auf FKW. Mit Coca Cola hat nun das erste große Unternehmen diesen vollständigen Verzicht auf weltweiter Ebene verbindlich angekündigt.

Petition

https://act.greenpeace.de/vw-klage

Kein Recht auf Verbrenner!

Greenpeace klagt gemeinsam mit mit dem Bio-Landwirt Ulf Allhoff-Cramer und Fridays for Future-Klimaaktivistin Clara Mayer mehr Klimaschutz bei Volkswagen ein. Unterstützen Sie die Kläger:innen mit Ihrer Unterschrift

Klage unterstützen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Datum

Mehr zum Thema

Seenelke an einem Steinriff vor Borkum
  • 05.02.2024

Die Ozeane haben bislang etwa80 Prozent der Wärme aufgenommen, die wir dem Klimasystem zugeführt haben. Die Erwärmung reicht bis in eine Tiefe von 3.000 Metern. Das bringt die Meere aus dem Takt

mehr erfahren
Sumpf im Vodlozero National Park in Russland
  • 29.01.2024

Sie speichern gigantische Mengen CO2: Wälder, Meere, Böden. Welche Rolle spielen diese Kohlenstoffsenken im Kampf gegen die Klimakrise?

mehr erfahren
Greenpeace-Delegation bei der COP28 mit Banner "we will end fossil fuels"
  • 13.12.2023

Die Weltklimakonferenz hat sich nach 30 Jahren erstmalig auf den Beginn des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern geeinigt. Eine Einschätzung.

mehr erfahren
Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand Greenpeace Deutschland

In Dubai startet die nächste Klimakonferenz. Doch was kann sie in der aktuellen Zeit ausrichten? Martin Kaiser, Geschäftsführender Vorstand bei Greenpeace, im Gespräch.

mehr erfahren
Messballon zur Beobachtung des Ozonlochs am nördlichen Polarkreis, Juni 1988

Das Ozonloch beschäftigt Wissenschaftler:innen seit Jahrzehnten. Wir erklären, worum es sich dabei handelt und betrachten seinen aktuellen Zustand.

mehr erfahren
Spur im Sand
  • 15.11.2023

Jeder Deutsche verursacht einen fünfmal größeren CO2-Ausstoß als die Erde verkraftet. Dabei ist CO2-Sparen ganz einfach.

mehr erfahren