Skip to main content
Jetzt spenden
Francesco Pisanu kurz vor dem Start der Tour der Arctic Sunrise, März 2013
© Philip Reynaers / Greenpeace

Francesco Pisanu: Der Traum von der Seefahrt

Auch Francesco ist schon lange für den Schutz der Umwelt aktiv. Er kam in Paris als Freiwilliger zu Greenpeace, wo er an vielen Aktionen teilnahm. Während dieser Zeit arbeitete er als Krankenwagenfahrer.

2003 stellte Greenpeace den in der Nähe von Paris aufgewachsenen Aktivisten zur Mitgliederwerbung fest ein. Aber seinen größten Traum sollte sich Francesco erst noch erfüllen: zur See fahren.

Im Mai 2006 erreichte er sein Ziel. Zum ersten Mal ging er an Bord eines Greenpeace-Schiffes, der Esperanza. Dort arbeitete er als Freiwilliger bei der SOS-Weltmeere-Tour. Zweck der Fahrt war es, die Einrichtung von Meeresschutzgebieten voranzutreiben.

Fort vom Festland

Francesco segelte kreuz und quer durch die Welt: vom Mittelmeer zum Pazifik, durch das Rote Meer und den Indischen Ozean. Begeistert und gepackt von seinen Erfahrungen absolvierte er ein Diplom bei der Handelsmarine, um als richtiges Besatzungsmitglied für Greenpeace arbeiten zu können.

Bis zur Festnahme durch russische Sicherheitskräfte im September 2013 führte der heute 38-Jährige diese Touren fort. Die erzwungene Unterbrechung setzte Francesco erst mal drei Monate lang auf dem Festland fest. Seit Ende Dezember jedoch kann er wieder die Planken eines Schiffs betreten und für den Schutz der Weltmeere kämpfen.

Zum Weiterlesen:

Die Chronologie der Arctic 30

  • Francesco Pisanu kommt auf Kaution frei, November 2013

    Francesco Pisanu

    Überspringe die Bildergalerie
  • Francesco Pisanu kommt auf Kaution frei, November 2013

    Frische Luft

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Mehr zum Thema

Freiwillige helfen, die Strände von den Verschmutzungen zu befreien.

Ölkatastrophe in Israel

  • 03.03.2021

Die größte Ölkatastrophe in der Geschichte Israels ist auch ein Versagen der Politik. Satellitenbilder vom Mittelmeer zeigen, dass die Gefahr rechtzeitig zu erkennen gewesen wäre.

mehr erfahren
Die Esperanza fährt vor der Andrew-Plattform vorbei

Ölverschmutzung in der Nordsee

  • 17.08.2020

Eine starke Ölverschmutzung bei einer Plattform in der Nordsee dokumentierten Aktivistinnen und Aktivisten des Greenpeace-Schiffes Esperanza. Sie meldeten den Vorfall den Behörden.

mehr erfahren
Portrait Christian Bussau

Umweltkatastrophe in Arktis

  • 15.06.2020

Was bedeutet die Ölkatastrophe in Russland für Mensch, Tier und Umwelt – und wie hängt das alles mit der Klimakrise zusammen? Ein Interview mit Dr. Christian Bussau von Greenpeace.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivisten vor BP-Hauptquartier in London

Weg vom Öl

  • 05.02.2020

Erster Tag im Amt, und schon Ärger mit Greenpeace: Auch vom neuen Chef des Ölkonzerns BP fordern die Umweltschützer, endlich den Kurs auf Klimarettung zu stellen.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen protestieren im Schlauchboot vor der Brent Bravo und Brent Alpha. An einem Betonsockel hängt ein Banner "Clean up your mess, Shell!"

Dreckiges Ölgeschäft

  • 14.10.2019

Shell will alte Plattformen mit 11.000 Tonnen Öl in der Nordsee verrotten lassen. Dagegen protestieren seit heute Morgen Greenpeace-Aktivisten und kletterten auf zwei Plattformen.

mehr erfahren
Greenpeace-Kletterer protestieren an der BP-Plattform gegen weitere Bohrungen nach Öl. Sie haben ein Banner dabei mit der Aufschrift "Climate Emergency"

Öl auf Abwegen

  • 20.06.2019

Seit neun Tagen halten Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen den Öl-Konzern BP in Atem; „Klimanotstand“ steht auf dem Banner, mit dem sie auf eine Ölplattform kletterten.

mehr erfahren