Skip to main content
Jetzt spenden
Ana Paula Alminhana Maciel in St. Petersburg, Dezember 2013
Dmitri Sharomov / Greenpeace

Ana Paula Alminhana Maciel: "Sorgt dafür, dass sich etwas ändert!"

"Ana Paula wurde schon als Aktivistin geboren. Es ist ihre Berufung, ihre spezielle Gabe." Die Mutter der 31-Jährigen erzählt stolz, dass sich ihre Tochter schon immer für die Umwelt eingesetzt hat. "Wenn sie zu Hause ist, lässt sie niemanden Plastiktüten benutzen."

Ana Paula arbeitet schon seit sieben Jahren für Greenpeace Brasilien. Die Biologin lebt für die Natur. "Für sie ist es nicht einfach nur ein Job, Umweltschützerin zu sein - es ist ein 24 Stunden-Engagement und eine Leidenschaft", bekräftigt Rosangela.

Bei ihrer Anhörung am 18. November wurde Ana Paula auf Kaution freigelassen. Als sie die Entscheidung vernahm, weinte sie vor Erleichterung - fasste sich gleich wieder und hielt einen Zettel mit #Save the Arctic in die Kamera.

Ana Paula war die erste der 30 Arktisschützer, die das Gefängnis in St. Petersburg verlassen durfte. Am 28. Dezember kehrte sie endlich in ihre Heimatstadt Porto Alegre und zu ihren beiden älteren Geschwistern zurück.

"Rettet die Arktis!"

In einem offenen Brief richtete sie sich am 23. Oktober ausdrücklich - an uns:

"Schützt die Arktis", schreibt Ana, "kauft mit wiederverwendbaren Taschen ein, macht das Licht aus, wenn ihr es nicht braucht, nutzt Produkte mit wenig Verpackung, gebraucht eure Beine mehr und eure Autos weniger. Euer Handy sagt nichts über euren Wert aus, ihr braucht nicht das neuste, stylischste. Verwendet Produkte wieder, repariert kaputte Dinge, statt sie neu zu kaufen, informiert euch. Es gibt tausende solcher kleinen Taten, die ihr jeden Tag vollbringen könnt, um die Arktis, den Amazonas, Korallenriffe und den ganzen Rest zu retten! Überlegt euch gut, was ihr kauft! Wir sind alle verantwortlich, also sorgt dafür, dass sich etwas ändert! Versprecht mir, es zu versuchen. Dann werde ich wissen, dass diese Zeit im Gefängnis nicht umsonst war."

Zum Weiterlesen:

Die Chronologie der Arctic 30

  • Ana Paula Alminhana Maciel im Bezirksgericht von Murmansk, September 2013

    Anhörung

    Überspringe die Bildergalerie
  • Ana Paula begrüßt ihre Familia in St. Petersburg, November 2013

    Olá!

    Überspringe die Bildergalerie
  • Ana Paula und Gizem von den Arctic 30 reisen aus Russland ab, Dezember 2013

    Heimreise

    Überspringe die Bildergalerie
  • Ana Paula Alminhana Maciel kommt in Brasilien an, Dezember 2013

    Heimkehr

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Mehr zum Thema

Freiwillige helfen, die Strände von den Verschmutzungen zu befreien.

Ölkatastrophe in Israel

  • 03.03.2021

Die größte Ölkatastrophe in der Geschichte Israels ist auch ein Versagen der Politik. Satellitenbilder vom Mittelmeer zeigen, dass die Gefahr rechtzeitig zu erkennen gewesen wäre.

mehr erfahren
Die Esperanza fährt vor der Andrew-Plattform vorbei

Ölverschmutzung in der Nordsee

  • 17.08.2020

Eine starke Ölverschmutzung bei einer Plattform in der Nordsee dokumentierten Aktivistinnen und Aktivisten des Greenpeace-Schiffes Esperanza. Sie meldeten den Vorfall den Behörden.

mehr erfahren
Portrait Christian Bussau

Umweltkatastrophe in Arktis

  • 15.06.2020

Was bedeutet die Ölkatastrophe in Russland für Mensch, Tier und Umwelt – und wie hängt das alles mit der Klimakrise zusammen? Ein Interview mit Dr. Christian Bussau von Greenpeace.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivisten vor BP-Hauptquartier in London

Weg vom Öl

  • 05.02.2020

Erster Tag im Amt, und schon Ärger mit Greenpeace: Auch vom neuen Chef des Ölkonzerns BP fordern die Umweltschützenden, endlich den Kurs auf Klimarettung zu stellen.

mehr erfahren
Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen protestieren im Schlauchboot vor der Brent Bravo und Brent Alpha. An einem Betonsockel hängt ein Banner "Clean up your mess, Shell!"

Dreckiges Ölgeschäft

  • 14.10.2019

Shell will alte Plattformen mit 11.000 Tonnen Öl in der Nordsee verrotten lassen. Dagegen protestieren seit heute Morgen Greenpeace-Aktive und kletterten auf zwei Plattformen.

mehr erfahren
Greenpeace-Kletterer protestieren an der BP-Plattform gegen weitere Bohrungen nach Öl. Sie haben ein Banner dabei mit der Aufschrift "Climate Emergency"

Öl auf Abwegen

  • 20.06.2019

Seit neun Tagen halten Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen den Öl-Konzern BP in Atem; „Klimanotstand“ steht auf dem Banner, mit dem sie auf eine Ölplattform kletterten.

mehr erfahren