Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Auch für die Anwohner des AKW Stade bleibt die Gefahr der Radioaktivität bestehen: Erst in den nächsten zwölf Jahren wird das Gebäude abgerissen. Die Strahlengefahr während der Abbrucharbeiten ist nicht ausreichend berücksichtigt worden, kritisiert Ochse. Greenpeace hatte einen sicheren Einschluss gefordert, eine Betonhülle für das gesamte AKW. Im Jahr 2015 soll die Reaktoranlage völlig verschwunden sein - bis auf das Zwischenlager. Das wird aus einer 25 Meter breiten und 66 Meter langen Halle mit 80 Zentimeter dicken Stahlbetonwänden bestehen. Darin sollen 3000 Tonnen Atommüll, verpackt in Castor-Behältern, die nächsten 40 Jahre lang ruhen.

Greenpeace fordert E.ON auf, keine weiteren Brennelemente nach La Hague zu verschieben. Zusätzlich müssen die AKW-Betreiber endlich Verantwortung übernehmen für ihre Abfälle und die neue Suche nach einer Entsorgungsmöglichkeit bezahlen. Von der Bundesregierung fordert Greenpeace, die deutschen Atomkraftwerke so schnell wie - technisch - möglich vom Netz zu nehmen. (mod)

Lesen Sie über die technische Machbarkeit eines baldigen Atomausstiegs in der Greenpeace-Studie "Chance Atomausstig" als Zusammenfassung.

Hier finden Sie die Langfassung (PDF, 680 kb).

Chance Atomausstieg - Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten (Kurzfassung)

Chance Atomausstieg - Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten (Kurzfassung)

20 | DIN A4

721.68 KB

Herunterladen

Petition

https://act.greenpeace.de/eu-verbot-fossile-energien

Offener Brief: Neue fossile Energieprojekte in Europa verbieten

Wir alle müssen jetzt den klimatischen und ökologischen Notstand als die existenzielle Krise behandeln, die er ist. Unser Leben hängt davon ab. Deshalb fordern wir die EU-Institutionen dazu auf: Stoppt neue Öl- und Gasprojekte!

Jetzt unterzeichnen
0%
vom Ziel erreicht
0
haben mitgemacht
0%
Datum
Protesters holding yellow banner that says "defend the climate - not fussil fuels"

Mehr zum Thema

Atommeiler in Cattenom
  • 19.06.2024

Atomenergie ist ein volkswirtschaftliches Risiko, so eine aktuelle Greenpeace-Studie. Die Rechnung für unkontrollierte Kostensteigerungen und massive Verzögerungen begleichen die Steuerzahlenden.

mehr erfahren
Nuclear Action at EnBW in Germany
  • 24.05.2024

Tausende von Jahren sollte das „Versuchsendlager“ im ehemaligen Salzbergwerk Asse II sicher sein. Knapp vier Jahrzehnte später säuft es durch Wassereinbrüche ab, die Schachtanlage droht einzustürzen.

mehr erfahren
In einem Kindergarten liegen die Spielsachen so, wie sie nach der Katastrophe zurückgelassen wurden. Die Gasmaske eines Kindes neben einer Puppe ist nur ein weiteres grausames Paradoxon: Eine Woche vor dem Atomunfall wurden die Kinder darin geschult, die Sicherheitsausrüstung gegen die atomare Gefahr zu benutzen. Doch am Tag des Unfalls wurde auf Anweisung der Parteiführung keine einzige Gasmaske benutzt.
  • 26.04.2024

Am 26. April 1986 erschüttert eine Explosion das Atomkraftwerk Tschornobyl. Eine radioaktive Wolke verseucht die Region und zieht über Europa. Ursache sind menschliches Versagen und technische Mängel.

mehr erfahren
Greenpeace and BUND Naturschutz Celebrate Nuclear Phase-out in Munich
  • 12.04.2024

Vor einem Jahr ging das letzte AKW in Bayern vom Netz. Strom aus erneuerbaren Energien hat deutschlandweit Atomstrom ersetzt. Nur der Freistaat hinkt hinterher. Warum ist das so?

mehr erfahren
Projektion für den Atomausstieg am Atomkraftwerk Isar 2 bei Nacht
  • 09.04.2024

Happy Birthday, Atomausstieg! Auch wenn ein Jahr nach dem deutschen Ausstieg vielerorts eine “Renaissance der Atomkraft” herbeigeredet wird, laut einer aktuellen Studie sprechen die Fakten dagegen.

mehr erfahren
Karte der Region Fukushima in Japan, die die Ausbreitung der Strahlung nach der Atomkatastrophe im März 2011 im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zeigt.
  • 11.03.2024

Der 11. März 2011 versetzte Japan in einen Ausnahmezustand, der bis heute anhält. Die dreifache Katastrophe von Erdbeben, Tsunami-Flutwelle und Super-GAU traf das Land bis ins Mark.

mehr erfahren