Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Auch für die Anwohner des AKW Stade bleibt die Gefahr der Radioaktivität bestehen: Erst in den nächsten zwölf Jahren wird das Gebäude abgerissen. Die Strahlengefahr während der Abbrucharbeiten ist nicht ausreichend berücksichtigt worden, kritisiert Ochse. Greenpeace hatte einen sicheren Einschluss gefordert, eine Betonhülle für das gesamte AKW. Im Jahr 2015 soll die Reaktoranlage völlig verschwunden sein - bis auf das Zwischenlager. Das wird aus einer 25 Meter breiten und 66 Meter langen Halle mit 80 Zentimeter dicken Stahlbetonwänden bestehen. Darin sollen 3000 Tonnen Atommüll, verpackt in Castor-Behältern, die nächsten 40 Jahre lang ruhen.

Greenpeace fordert E.ON auf, keine weiteren Brennelemente nach La Hague zu verschieben. Zusätzlich müssen die AKW-Betreiber endlich Verantwortung übernehmen für ihre Abfälle und die neue Suche nach einer Entsorgungsmöglichkeit bezahlen. Von der Bundesregierung fordert Greenpeace, die deutschen Atomkraftwerke so schnell wie - technisch - möglich vom Netz zu nehmen. (mod)

Lesen Sie über die technische Machbarkeit eines baldigen Atomausstiegs in der Greenpeace-Studie "Chance Atomausstig" als Zusammenfassung.

Hier finden Sie die Langfassung (PDF, 680 kb).

Chance Atomausstieg - Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten (Kurzfassung)

Chance Atomausstieg - Perspektiven für neue Arbeitsplätze an Atomstandorten (Kurzfassung)

20 | DIN A4

721.68 KB

Herunterladen

Mehr zum Thema

Projektion am AKW Grohnde: Für ein atomstromfreies Europa

Anti-Atomkraft-Appell an die Bundesregierung

  • 21.01.2022

Die EU will Energie aus Gas und Atomkraft als nachhaltig einstufen. Greenpeace und weitere Verbände fordern in einem gemeinsamen Appell von der Bundesregierung, dieses Vorhaben zu verhindern.

mehr erfahren
Die vier Kühltürme des Atomkraftwerks Mochovce in der Slowakei

Falsches Grün

  • 07.01.2022

Kapern Atomenergie und Gas gerade den Green Deal der EU und machen ihn damit unbrauchbar? Umweltschützende protestieren gegen den Plan, Risikotechnologien als nachhaltig zu verkaufen.

mehr erfahren
Expert:innen in Tschernobyl

Gefährliches Gestern

  • 25.04.2021

Die Katastrophe von Tschernobyl rückt in die Vergangenheit, ihre Folgen verschwinden aber nicht aus der Gegenwart. Sie sind eine Mahnung – auch an Atomkraftbefürworter:innen.

mehr erfahren
Dunkle Wolken über Fukushima

Gefährliche Mythen

  • 13.04.2021

Mit bewussten Fehleinschätzungen wird der Plan gerechtfertigt, Millionen Liter radioaktives Wasser aus Fukushima ins Meer abzulassen. Greenpeace entkräftet diese Halbwahrheiten.

mehr erfahren
Luftbild vom Atomkraftwerk Fukushima

Der ewige Denkzettel

  • 11.03.2021

Die Katastrophe ist nicht vorbei: Auch zehn Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima leiden japanische Bürger:innen unter den Folgen – während die Regierung Normalität vorgaukelt.

mehr erfahren
AKW Gundremmingen

Nichts gelernt

  • 03.03.2021

Hat die Nuklearkatastrophe von Fukushima zu mehr Sicherheit in europäischen Atomkraftwerken geführt? Offenbar nicht: Ein aktueller Greenpeace-Bericht belegt die Versäumnisse.

mehr erfahren