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Der Vorfall ereignete sich am 27. Juli während der jährlichen Inspektion. Bemerkt wurde der Austritt jedoch erst am 18. August, als der Reaktor wieder angefahren wurde. Eine Strahlungsmessstelle in einem eigentlich nicht-radioaktiven Teil des AKW meldete Radioaktivität. Ähnliche Ereignisse fanden innerhalb der letzten zwei Jahre im AKW Philippsburg statt. Laut der Betreiber habe keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden.

Wir fragen uns, ob es wohlmöglich Sicherheitslücken während der Revision gibt und warum nach der Entdeckung noch mal so viel Zeit vergangen ist, ehe der Vorfall gemeldet wurde, sagt Thomas Breuer, Atomenergie-Experte bei Greenpeace. (kab)

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