Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Olkiluoto 3 soll angeblich grundsätzlich sicherer sein als alle bislang existierenden Reaktoren der Anlage. Was da jetzt gebaut wird, ist ein Prototyp des weltgrößten Meilers, mit einem engen Zeitrahmen und von einem Unternehmen, das verzweifelt versucht, durch Streichungen finanzielle Verluste auszugleichen, sagt Martina Krüger, Energieexpertin von Greenpeace.

Der Bau des EPR ist ein Desaster. Die zahlreichen Sicherheitsprobleme erhöhen das Risiko späterer Betriebsstörungen oder eines Unfalls. Was der Auftraggeber des Reaktors, das Unternehmen Teollisuuden Voima (TVO), versprochen hat, hat sich als falsch erwiesen. In ihrem Antrag an die finnische Regierung schätzte TVO die Baukosten auf 2,5 Milliarden Euro und die Bauzeit auf vier Jahre. Mittlerweile übersteigen die Kosten vier Milliarden Euro bei mindestens sechs Jahren Bauzeit.

Die immensen Schwierigkeiten um Olkiluoto 3 beweisen, dass Atomkraft weit weniger zuverlässig und viel teurer ist als behauptet. Trotzdem wird das Projekt benutzt, um in Asien, Südamerika und Europa für Atomkraft zu werben. Finnland hat jetzt die Pflicht, schnell auf saubere und nachhaltige Energieträger umzusteigen, die überall in der Welt sicher angewendet werden können, fordert Krüger.

  • Auf dem Kran in Olkiluoto

    Auf dem Kran in Olkiluoto

    Überspringe die Bildergalerie
  • Olkiluoto

    Olkiluoto

    Überspringe die Bildergalerie
  • Olkiluoto - zweiter Tag

    Olkiluoto - zweiter Tag

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Jetzt mitmachen

Du willst Teil der Energiewende sein?

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Dann besuche in unserer Mitmach-Community Greenwire die Energiewende-Themengruppe und tausche dich mit Anderen aus, finde weitere Mitmachangebote und erfahre mehr über unsere Kampagnen.

Hier lang zur Themengruppe-Energiewende

Themengruppe auf

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Mehr zum Thema

Shut Down of Nuclear Power Plants: AKW Dinosaur in Berlin

Am Ende der Atomkraft

  • 15.04.2023

Welche Wirkung die Gnadenfrist für deutsche Atomkraftwerke hatte, zeigt eine Studie im Auftrag von Greenpeace und Green Planet Energy: kaum eine. Der Abschied von der Atomkraft fällt leicht.

mehr erfahren
Last Resistance Party in Gorleben, Germany

Adieu, Atomkraft

  • 14.04.2023

Nach Jahrzehnten des Protestes steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Roland Hipp, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, blickt zurück - und mit Freude in die Zukunft.

mehr erfahren
Projection for Final Shutdown at Neckarwestheim NPP

Die Mär von der Renaissance der Atomkraft

  • 05.04.2023

Auch wenn vielerorts eine “Renaissance der Atomkraft” herbeigeredet wird, die Fakten sprechen dagegen: Atomenergie ist in Deutschland, im Rest Europas und weltweit auf dem absteigenden Ast.

mehr erfahren
Projektion zum Atomausstieg am AKW Isar 2

Atomkraftwerke abschalten

  • 03.04.2023

Atomkraft ist nicht nur riskant, sondern auch keine Lösung für die Energiekrise. Vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe fordern Greenpeace-Aktivist:innen, die deutschen AKW endlich abzuschalten.

mehr erfahren
"Shut Down"-Projektion am AKW Emsland

Atomausstiegsfest

  • 03.04.2023

Die Vorfreude steigt: Nach jahrzehntelangem Einsatz vieler mutiger Menschen steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Diesen Erfolg wollen wir mit euch feiern. In München und Berlin!

mehr erfahren
Balloons on the 'Plein' at The Hague

Scheinlösung Kernfusion

  • 27.03.2023

Ein technologischer Meilenstein, aber kein Modell für die Zukunft: Warum der gelungene Versuch der Kernfusion nicht die Probleme der Gegenwart löst.

mehr erfahren