Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Einige der Yachten folgten den Frachtern in den Hafen von Barrow-in-Furness in der Nähe der Plutoniumfabrik Sellafield. Auf Transparenten war zu lesen: Stellt die Plutonium-Transporte ein! Der Atomfrachter Pacific Pintail wurde von zwei großen Patrouillenbooten und einem halben Dutzend Polizeischlauchbooten abgeschirmt. John Bowler von Greenpeace machte noch einmal deutlich, dass dieser Protest friedlich, im Rahmen der Gesetze, aber dennoch schlagkräftig gewesen sei. Greenpeace hatte an der Nuclear-Free-Irish-Sea-Flotilla mit seinem Flaggschiff Rainbow Warrior teilgenommen.

Die Atomfrachter hatten Japan am 4. Juli verlassen, nur wenige Stunden bevor Greenpeace eine Einstweilige Verfügung gegen den Transport bei einem englischen Gericht erwirken konnte. Die Ladung bestand aus unbenutzten MOX-Atombrennstäben, die über 250 Kilogramm waffenfähiges Plutonium enthalten. Daraus könnten 50 Atombomben hergestellt werden. Japan hatte die MOX-Brennelemente 1999 zurückgewiesen, als bekannt wurde, dass der britische Hersteller, die sich in staatlicher Hand befindliche BNFL, die Sicherheitspapiere gefälscht hatte.

Mehr zum Thema

Projektion am AKW Grohnde: Für ein atomstromfreies Europa

Anti-Atomkraft-Appell an die Bundesregierung

  • 07.01.2022

Die EU will Energie aus Gas und Atomkraft als nachhaltig einstufen. Greenpeace und weitere Verbände fordern in einem gemeinsamen Appell von der Bundesregierung, dieses Vorhaben zu verhindern.

mehr erfahren
Die vier Kühltürme des Atomkraftwerks Mochovce in der Slowakei

Falsches Grün

  • 07.01.2022

Kapern Atomenergie und Gas gerade den Green Deal der EU und machen ihn damit unbrauchbar? Umweltschützende protestieren gegen den Plan, Risikotechnologien als nachhaltig zu verkaufen.

mehr erfahren
Expert:innen in Tschernobyl

Gefährliches Gestern

  • 25.04.2021

Die Katastrophe von Tschernobyl rückt in die Vergangenheit, ihre Folgen verschwinden aber nicht aus der Gegenwart. Sie sind eine Mahnung – auch an Atomkraftbefürworter:innen.

mehr erfahren
Dunkle Wolken über Fukushima

Gefährliche Mythen

  • 13.04.2021

Mit bewussten Fehleinschätzungen wird der Plan gerechtfertigt, Millionen Liter radioaktives Wasser aus Fukushima ins Meer abzulassen. Greenpeace entkräftet diese Halbwahrheiten.

mehr erfahren
Luftbild vom Atomkraftwerk Fukushima

Der ewige Denkzettel

  • 11.03.2021

Die Katastrophe ist nicht vorbei: Auch zehn Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima leiden japanische Bürger:innen unter den Folgen – während die Regierung Normalität vorgaukelt.

mehr erfahren
AKW Gundremmingen

Nichts gelernt

  • 03.03.2021

Hat die Nuklearkatastrophe von Fukushima zu mehr Sicherheit in europäischen Atomkraftwerken geführt? Offenbar nicht: Ein aktueller Greenpeace-Bericht belegt die Versäumnisse.

mehr erfahren