Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Einige der Yachten folgten den Frachtern in den Hafen von Barrow-in-Furness in der Nähe der Plutoniumfabrik Sellafield. Auf Transparenten war zu lesen: Stellt die Plutonium-Transporte ein! Der Atomfrachter Pacific Pintail wurde von zwei großen Patrouillenbooten und einem halben Dutzend Polizeischlauchbooten abgeschirmt. John Bowler von Greenpeace machte noch einmal deutlich, dass dieser Protest friedlich, im Rahmen der Gesetze, aber dennoch schlagkräftig gewesen sei. Greenpeace hatte an der Nuclear-Free-Irish-Sea-Flotilla mit seinem Flaggschiff Rainbow Warrior teilgenommen.

Die Atomfrachter hatten Japan am 4. Juli verlassen, nur wenige Stunden bevor Greenpeace eine Einstweilige Verfügung gegen den Transport bei einem englischen Gericht erwirken konnte. Die Ladung bestand aus unbenutzten MOX-Atombrennstäben, die über 250 Kilogramm waffenfähiges Plutonium enthalten. Daraus könnten 50 Atombomben hergestellt werden. Japan hatte die MOX-Brennelemente 1999 zurückgewiesen, als bekannt wurde, dass der britische Hersteller, die sich in staatlicher Hand befindliche BNFL, die Sicherheitspapiere gefälscht hatte.

Mehr zum Thema

Projection for a Nuclear Power Free Europe at Grohnde NPP (Photos & Video)

Keine Laufzeitverlängerung für AKW

  • 04.08.2022

Der TÜV Süd ist für AKW-Laufzeitverlängerungen. "Ohne Überprüfung steht für den TÜV das Ergebnis bereits fest", sagt Atomexperte Heinz Smital. Ein Rechtsgutachten unterstellt dem Konzern Befangenheit.

mehr erfahren
Transporter vor AKW-Kühlturm

Greenpeace radiation investigation at Chornobyl

  • 18.07.2022

Near the ruins of the Chornobyl nuclear power plant, an international team of radiation experts led by Greenpeace Germany is examining abandoned Russian positions for radioactive contamination.

mehr erfahren
Examination around Chornobyl for Radioactivity

Strahlenmessungen in Tschornobyl

  • 18.07.2022

Die Ergebnisse der Greenpeace-Messungen um Tschornobyl zeigen: Die Internationale Atomenergiebehörde verharmlost radioaktive Gefahren durch die russische Invasion.

mehr erfahren
Die vier Kühltürme des Atomkraftwerks Mochovce in der Slowakei

Greenwashing durch EU-Taxonomie

  • 06.07.2022

Das EU-Parlament kann die umstrittene Einstufung von Gas und Atom als nachhaltig nicht verhindern: Greenpeace kündigt darum eine Klage an.

mehr erfahren

Brände nahe Tschornobyl

  • 20.05.2022

Immer wieder kommt es zu Bränden um Tschornobyl, unter großem Einsatz der Feuerwehrleute vor Ort. Das zeigt: Ein GAU ist niemals abgeschlossen.

mehr erfahren
‘Taxonosaurus’ Dinosaur at EU Commission HQ in Brussels

EU-Taxonomie nach russischem Wunsch

  • 17.05.2022

Eine EU-Nachhaltigkeitstaxonomie, die Gas und Atomkraft fördert, begünstigt vor allem Russlands Wirtschaft. Kein Zufall: Darauf haben russische Unternehmen hinter den Kulissen hingewirkt.

mehr erfahren