Skip to main content
Jetzt spenden
Greenpeace-Protestaktion gegen den Castor-Transport 08.11.2010
Daniel Müller / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Zusätzlich haben sich Greenpeace-Kletterer von einem Baum in Langendorf an der geplanten Castor-Strecke abgeseilt. Auch diese Aktivisten protestieren gegen die falsche Energiepolitik der Bundesregierung. Greenpeace fordert, die Castorbehälter statt nach Gorleben gemäß dem Verursacherprinzip zu den Atomkraftwerken zu bringen, in denen der Atommüll produziert wurde.

Bundeskanzlerin Merkel und Umweltminister Röttgen befinden sich mit ihrer konzernfreundlichen Atompolitik auf einem aggressiven Kollisionskurs mit der Bevölkerung, sagt Tobias Riedl, Atomexperte von Greenpeace. Ob Laufzeitverlängerung oder Gorleben, Merkel und Röttgen machen Politik mit dem Vorschlaghammer. Dabei bleiben Sinnhaftigkeit und Sicherheit auf der Strecke. Es ist offensichtlich, dass der schwarz-gelben Bundesregierung die Profite der Atomkonzerne wichtiger sind, als die Interessen und Bedürfnisse der Menschen.

Die massiven Proteste im Wendland machen nur zu deutlich, dass die Menschen mit der Atompolitik der Bundesregierung nicht einverstanden sind. Neueste Meinungsumfragen bestätigen dieses Bild. Demnach ist die Mehrheit der Bevölkerung mit den Entscheidungen der schwarz-gelben Bundesregierung in Atomfragen nicht zufrieden.

72 Prozent der Menschen lehnen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke ab, auch 56 Prozent der CDU-Anhänger sind dagegen. Zudem sind 65 Prozent gegen die Errichtung eines Endlagers für Atommüll in Gorleben und 80 Prozent haben Verständnis für Proteste gegen den Atommülltransport aus La Hague nach Gorleben.

Alle Umfragewerte stammen aus aktuellen repräsentativen Umfragen, die TNS-Emnid im Oktober im Auftrag von Greenpeace durchgeführt hat.

  • Aktivisten haben sich in einem Container im LKW fixiert 8.11. 2010

    Fixiert im Container des LKW

    Überspringe die Bildergalerie
  • Aktivisten haben sich im LKW fixiert 8.11.2010

    Fixiert im Container des LKW

    Überspringe die Bildergalerie
  • Greenpeace-Aktivisten auf Castor-Strecke im LKW 8.11. 2010

    Der getarnte LKW

    Überspringe die Bildergalerie
  • Die Polizei versucht die Räumung 8.11. 2010

    Polizei versucht die Räumung

    Überspringe die Bildergalerie
  • Atommülltransport am Verladekran in Dannenberg 11/08/2010

    Transport von Atommüll

    Überspringe die Bildergalerie
Ende der Gallerie

Mehr zum Thema

Martin Kaiser, Executive Director of Greenpeace Germany

Atomkraft – keinen Tag länger!

  • 04.10.2022

Warum wir weiter für den Atomausstieg am 31.12.2022 sind.

mehr erfahren
Exit Projection at the Isar 2 NPP

Atomkraftwerke abschalten

  • 28.09.2022

Atomkraft ist nicht nur riskant, sondern auch keine Lösung für die Energiekrise: deutsche AKW sind unsicher, leergebrannt und derzeit nicht einsetzbar. Die Fakten.

mehr erfahren
Fukushima Map

Fukushima

  • 23.09.2022

Der 11. März 2011 versetzte Japan in einen Ausnahmezustand, der bis heute anhält. Die dreifache Katastrophe von Erdbeben, Tsunami-Flutwelle und Super-GAU traf das Land bis ins Mark.

mehr erfahren
Staff Portrait of Gianna Martini

Atomausstieg: Keinen Tag länger

  • 29.08.2022

Ich will, dass deutsche Atomkraftwerke am 31.12. vom Netz gehen. Und keinen Tag später. Denn Atomkraft ist gefährlich - und hilft uns in der derzeitigen Gasmangellage nicht weiter.

mehr erfahren
So funktioniert ein Druckwasserreaktor, Grafik

Wie funktioniert ein AKW?

  • 24.08.2022

Atomkraftwerke nutzen die Energie von Wasserdampf, um an Stromgeneratoren gekoppelte Turbinen anzutreiben. Die Wärme entsteht durch die Kernspaltung.

mehr erfahren
Transporter vor AKW-Kühlturm

Greenpeace radiation investigation at Chornobyl

  • 18.07.2022

Near the ruins of the Chornobyl nuclear power plant, an international team of radiation experts led by Greenpeace Germany is examining abandoned Russian positions for radioactive contamination.

mehr erfahren