Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Die Stillegung der beiden Reaktoren des AKW Ignalia ist eine der zentralen Vorraussetzungen für den EU-Beitritt Litauens im Jahr 2004. Die EU stuft die beiden Anlagen, die mit dem Unglücksreaktor in Tschernobyl baugleich sind, als gefährlich ein und unterstützt den Prozess der Stillegung allein bis 2006 mit einer Summe von 525 Millionen Euro. Die Kosten für das Abschalten der beiden Reaktoren betragen insgesamt drei Milliarden Euro. Jedes Jahr Verzögerung bedeuten weitere 29 Millionen Euro Kosten.

Rimantas Krekenevicius, Leiter der Abteilung für Strahlenschutz der VATESI, geht davon aus, dass der Reaktor 1 nicht nur aufgrund eines fehlenden Allgemeinplanes über das Jahr 2005 hinaus weiterbetrieben werden muss. Denn auch der Bau eines in Ignalina geplanten neuen Heiz-Kraftwerks wurde bislang nicht begonnen. Es soll die bisherige Funktion des Reaktors 1 übernehmen, sowohl die angrenzende Stadt als auch den Reaktorblock 2 des AKW zu beheizen. Bis es fertiggestellt ist, werden wir den ersten Reaktor mit minimaler Kapazität weiterbetreiben. Obwohl dies bedeutet, dass wir das Versprechen gegenüber der EU, den Reaktor völlig abzuschalten, nicht einhalten, so Krekenevicius. (str)

Jetzt mitmachen

Du willst Teil der Energiewende sein?

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Dann besuche in unserer Mitmach-Community Greenwire die Energiewende-Themengruppe und tausche dich mit Anderen aus, finde weitere Mitmachangebote und erfahre mehr über unsere Kampagnen.

Hier lang zur Themengruppe-Energiewende

Themengruppe auf

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Mehr zum Thema

Shut Down of Nuclear Power Plants: AKW Dinosaur in Berlin

Am Ende der Atomkraft

  • 15.04.2023

Welche Wirkung die Gnadenfrist für deutsche Atomkraftwerke hatte, zeigt eine Studie im Auftrag von Greenpeace und Green Planet Energy: kaum eine. Der Abschied von der Atomkraft fällt leicht.

mehr erfahren
Last Resistance Party in Gorleben, Germany

Adieu, Atomkraft

  • 14.04.2023

Nach Jahrzehnten des Protestes steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Roland Hipp, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, blickt zurück - und mit Freude in die Zukunft.

mehr erfahren
Projection for Final Shutdown at Neckarwestheim NPP

Die Mär von der Renaissance der Atomkraft

  • 05.04.2023

Auch wenn vielerorts eine “Renaissance der Atomkraft” herbeigeredet wird, die Fakten sprechen dagegen: Atomenergie ist in Deutschland, im Rest Europas und weltweit auf dem absteigenden Ast.

mehr erfahren
Projektion zum Atomausstieg am AKW Isar 2

Atomkraftwerke abschalten

  • 03.04.2023

Atomkraft ist nicht nur riskant, sondern auch keine Lösung für die Energiekrise. Vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe fordern Greenpeace-Aktivist:innen, die deutschen AKW endlich abzuschalten.

mehr erfahren
"Shut Down"-Projektion am AKW Emsland

Atomausstiegsfest

  • 03.04.2023

Die Vorfreude steigt: Nach jahrzehntelangem Einsatz vieler mutiger Menschen steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Diesen Erfolg wollen wir mit euch feiern. In München und Berlin!

mehr erfahren
Balloons on the 'Plein' at The Hague

Scheinlösung Kernfusion

  • 27.03.2023

Ein technologischer Meilenstein, aber kein Modell für die Zukunft: Warum der gelungene Versuch der Kernfusion nicht die Probleme der Gegenwart löst.

mehr erfahren