Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Biblis A hätte gemäß Atomkonsens und Reststrommenge noch vor der Bundestagswahl abgeschaltet werden müssen. Genauso wie Neckarwestheim 1, das vom Betreiber EnBW in der vergangenen Woche vom Netz genommen wurde - zwecks umfangreicher Wartung. Durch verlängerte Stillstandszeiten werden die Laufzeiten künstlich verlängert.

Der Stillstand kostet viel Geld. Doch das scheint nicht zu stören. Die Betreiber können sich's leisten. Und sollte im kommenden Jahr eine neue Regierung den Ausstieg aus dem Atomausstieg beschließen, fließen die Euro umso reichlicher. Die alten längst abgeschriebenen Meiler sind wahre Dukatenesel.

Geheimniskrämerei ist den Stromkonzernen in diesem Fall nicht vorzuwerfen. RWE-Chef Jürgen Großmann hat schon vor fast einem Jahr angekündigt, das AKW Biblis so zu betreiben, dass die Restlaufzeit über die Bundestagswahl hinausreicht.

Bis dahin werden wir wohl noch viel über den Segen der Atomkraft für das Klima lesen und über den Segen des Atomstroms für das Portemonnaie des Endverbrauchers - der diesen Strom dank fehlenden Wettbewerbs teuer bezahlt.

Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace: Kraftwerke sind nicht nur betriebswirtschaftliche Anlagen sondern auch Anlagen des öffentlichen Interesses. Sie aus taktischen Gründen an- und abzuschalten wie es beliebt, ist ein Skandal. Laufzeitverlängerungen festigen das Monopol der vier großen Energieversorger. Sie können auch in Zukunft die Preise diktieren.

Risiko Restlaufzeit - Zusammenfassung

Risiko Restlaufzeit - Zusammenfassung

7 | DIN A5

98.45 KB

Herunterladen

Jetzt mitmachen

Du willst Teil der Energiewende sein?

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Dann besuche in unserer Mitmach-Community Greenwire die Energiewende-Themengruppe und tausche dich mit Anderen aus, finde weitere Mitmachangebote und erfahre mehr über unsere Kampagnen.

Hier lang zur Themengruppe-Energiewende

Themengruppe auf

Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

Mehr zum Thema

Shut Down of Nuclear Power Plants: AKW Dinosaur in Berlin

Am Ende der Atomkraft

  • 15.04.2023

Welche Wirkung die Gnadenfrist für deutsche Atomkraftwerke hatte, zeigt eine Studie im Auftrag von Greenpeace und Green Planet Energy: kaum eine. Der Abschied von der Atomkraft fällt leicht.

mehr erfahren
Last Resistance Party in Gorleben, Germany

Adieu, Atomkraft

  • 14.04.2023

Nach Jahrzehnten des Protestes steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Roland Hipp, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland, blickt zurück - und mit Freude in die Zukunft.

mehr erfahren
Projection for Final Shutdown at Neckarwestheim NPP

Die Mär von der Renaissance der Atomkraft

  • 05.04.2023

Auch wenn vielerorts eine “Renaissance der Atomkraft” herbeigeredet wird, die Fakten sprechen dagegen: Atomenergie ist in Deutschland, im Rest Europas und weltweit auf dem absteigenden Ast.

mehr erfahren
Projektion zum Atomausstieg am AKW Isar 2

Atomkraftwerke abschalten

  • 03.04.2023

Atomkraft ist nicht nur riskant, sondern auch keine Lösung für die Energiekrise. Vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe fordern Greenpeace-Aktivist:innen, die deutschen AKW endlich abzuschalten.

mehr erfahren
"Shut Down"-Projektion am AKW Emsland

Atomausstiegsfest

  • 03.04.2023

Die Vorfreude steigt: Nach jahrzehntelangem Einsatz vieler mutiger Menschen steigt Deutschland endlich aus der Atomkraft aus. Diesen Erfolg wollen wir mit euch feiern. In München und Berlin!

mehr erfahren
Balloons on the 'Plein' at The Hague

Scheinlösung Kernfusion

  • 27.03.2023

Ein technologischer Meilenstein, aber kein Modell für die Zukunft: Warum der gelungene Versuch der Kernfusion nicht die Probleme der Gegenwart löst.

mehr erfahren