Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

In dem Bericht werden die vorläufigen Befunde der EU bestätigt und die Vereinbarkeit der Regierungsmaßnahmen mit EU-Gesetzen in Frage gestellt. Die Studie, die von Greenpeace in Auftrag gegeben wurde, ist drei Monate vor der endgültigen Entscheidung der EU über den Fall erschienen.

Autor des Reports ist Professor Gordon MacKerron, der dem britischen Regierungskomitee für Atommüllfragen vorsitzt. Er stößt sich bei dem vertraglich geregelten Rettungspaket vor allem an der fehlenden Wirtschaftlichkeit. So musste sich BE darauf einlassen, mehr als marktüblich an das halbstaatliche Unternehmen British Nuclear Fuels Ltd. (BNFL) zu zahlen, damit dieses die ausgebrannten Brennelemente zwischenlagert. Im Gegenzuge wird sich BNFL um die Endlagerung kümmern und dafür keine Bezahlung fordern, obwohl sich dabei die Kosten mehr als verdoppeln.

Die Zuständigkeit für abgebrannte Brennelemente aus britischen Atomkraftwerken soll irgendwann auf eine geplante Behörde für die Stilllegung von Atomanlagen übergehen. MacKerron fordert die EU-Kommissionsbeamten auf zu prüfen, ob dieser Umstand nicht BNFL zu seinem Zugeständnis gebracht habe. Weitere Forderungen, die sich aus der Studie ergeben, sind das Abschalten von acht BE-Atomkraftwerken sowie der BNFL-Plutoniumfabrik in Sellafield.

Mehr zum Thema

Projektion am AKW Grohnde: Für ein atomstromfreies Europa

Anti-Atomkraft-Appell an die Bundesregierung

  • 21.01.2022

Die EU will Energie aus Gas und Atomkraft als nachhaltig einstufen. Greenpeace und weitere Verbände fordern in einem gemeinsamen Appell von der Bundesregierung, dieses Vorhaben zu verhindern.

mehr erfahren
Die vier Kühltürme des Atomkraftwerks Mochovce in der Slowakei

Falsches Grün

  • 07.01.2022

Kapern Atomenergie und Gas gerade den Green Deal der EU und machen ihn damit unbrauchbar? Umweltschützende protestieren gegen den Plan, Risikotechnologien als nachhaltig zu verkaufen.

mehr erfahren
Expert:innen in Tschernobyl

Gefährliches Gestern

  • 25.04.2021

Die Katastrophe von Tschernobyl rückt in die Vergangenheit, ihre Folgen verschwinden aber nicht aus der Gegenwart. Sie sind eine Mahnung – auch an Atomkraftbefürworter:innen.

mehr erfahren
Dunkle Wolken über Fukushima

Gefährliche Mythen

  • 13.04.2021

Mit bewussten Fehleinschätzungen wird der Plan gerechtfertigt, Millionen Liter radioaktives Wasser aus Fukushima ins Meer abzulassen. Greenpeace entkräftet diese Halbwahrheiten.

mehr erfahren
Luftbild vom Atomkraftwerk Fukushima

Der ewige Denkzettel

  • 11.03.2021

Die Katastrophe ist nicht vorbei: Auch zehn Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima leiden japanische Bürger:innen unter den Folgen – während die Regierung Normalität vorgaukelt.

mehr erfahren
AKW Gundremmingen

Nichts gelernt

  • 03.03.2021

Hat die Nuklearkatastrophe von Fukushima zu mehr Sicherheit in europäischen Atomkraftwerken geführt? Offenbar nicht: Ein aktueller Greenpeace-Bericht belegt die Versäumnisse.

mehr erfahren