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Greenpeace-Strahlenmessung bei Fukushima 03/27/2011
Christian Åslund / Greenpeace

Chronologie der Atomkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011

Am 11. März 2011 erlitt Japan ein Erdbeben, gefolgt von einem Tsunami und dem Unfall im AKW Fukushima. Diese Chronologie schildert den Ablauf der Atomkatastrophe in den ersten Wochen danach.

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima

Fukushima 1 kurz nach der Explosion in Reaktor 3

Am 11. März 2011 erlitt Japan ein schweres Erdbeben, einen Tsunami und einen atomaren Unfall im Atomkraftwerk Fukushima. Diese Chronologie schildert den Ablauf der Atomkatastrophe ab dem Unfalltag.

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Ein Satellitenbild zeigt die Schäden am Kernkraftwerk Fukushima I in der Präfektur Fukushima. Die Schäden wurden durch das Offshore-Erdbeben vom 11. März 2011 verursacht.

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Hier die Lage am Samstag, den 12. März – Nach der Explosion im AKW Fukushima 1 bestätigt die japanische Regierung, dass Radioaktivität austritt.

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Ein Satellitenbild zeigt die Schäden am Kernkraftwerk Fukushima I in der Präfektur Fukushima. Die Schäden wurden durch das Offshore-Erdbeben vom 11. März 2011 verursacht.

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Hier die Lage am 13. März 2011 – Nach der Explosion im AKW am 11. März versucht Betreiber TEPCO, eine weitere Explosion in Reaktor 3 zu verhindern.

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Mahnwache für die Opfer von Fukushima in Zürich

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Hier die Lage am 14. März 2011 – Nach dem Erdbeben am 11. März ist die Kühlung im AKW ausgefallen. Es besteht die Gefahr einer Kernschmelze.

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Ein Satellitenbild zeigt die Schäden am Kernkraftwerk Fukushima I in der Präfektur Fukushima. Die Schäden wurden durch das Offshore-Erdbeben vom 11. März 2011 verursacht.

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Am 15. März 2011 kam es nachts zu einer weiteren Explosion in Reaktor 2 und später zu zwei Bränden in Reaktor 4.

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Ein Satellitenbild zeigt die Schäden am Kernkraftwerk Fukushima I in der Präfektur Fukushima. Die Schäden wurden durch das Offshore-Erdbeben vom 11. März 2011 verursacht.

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am 16. März 2011 – Der Brand in Reaktor 4 ist erloschen, doch die Gefahr der Kernschmelze bleibt. Die Strahlung ist gestiegen.

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Schäden am  explodierten Atomkraftwerk Fukushima I

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am 17. März 2011 ist weiter kritisch, denn es gibt große Probleme mit dem Kühlwassersystem.

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Schäden am  explodierten Atomkraftwerk Fukushima I

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am 18. März 2011: Es wurde eine Stromleitung gelegt, doch noch ist unklar, ob die Kühlung funktioniert.

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Karte: Lage des havarierten AKW Fukushima

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am 19. März 2011: Die sechs Reaktoren in der AKW-Anlage Fukushima I sind unterschiedlich stark beschädigt. Wir versuchen die Lage einzuschätzen.

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Ein Satellitenbild zeigt die Schäden am Kernkraftwerk Fukushima I in der Präfektur Fukushima. Die Schäden wurden durch das Offshore-Erdbeben vom 11. März 2011 verursacht.

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am 21., 22. und 23. März 2011: Es wird eine erhöhte Strahlung nachgewiesen, auch bei Lebensmitteln.

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Ältere Frauen in der Notunterkunft in Yonezawa: Zuflucht nach der Atomkatsraophe in Fukushima

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am 24. März 2011: Weiter steigt Rauch oder Wasserdampf auf. Die Erfolge der Ingenieure sind spärlich.

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Ein Mitglied des Greenpeace-Teams hält einen Geigerzähler, der Strahlungswerte von 5,78 Mikrosievert pro Stunde außerhalb der Stadt Fukushima mit ihren fast 400.000 Einwohner:innen anzeigt.

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am 25., 26. & 27. März 2011: Radioaktives Wasser wird gefunden, Greenpeace führt Messungen durch.

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Mann in einer Notunterkunft in Yonezawa bei Fukushima

Am 29. März kam es in Fukushima zur vorübergehenden Kernschmelze in Reaktor 2.

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Greenpeace-Mitarbeiter überwacht die weit über den gesetzlichen Grenzwerten liegenden Strahlungswerte vor einer Schule im Dorf Iitate, 40 km vom Kernkraftwerk Fukushima entfernt.

30. März 2011 in Fukushima: Das Greenpeace-Strahlenteam fordert die japanische Regierung auf, die Evakuierungszone auf 100 Kilometer auszuweiten.

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Die Greenpeace-Strahlenexpertin Rianne Teule untersucht in Minamisoma, 25 km nördlich des havarierten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi, die Ernte auf Kontamination.

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am vor Ort vom 31. März bis zum 5. April 2011.

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Strahlungsmessung in Koriyama

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am vor Ort vom 7. bis zum 29. April 2011.

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Aktion gegen radioaktive Kontamination in Deutschland am 4.Mai 2011

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage am vor Ort von Mai bis Dezember 2011. Die Lage im havarierten Atomkraftwerk bleibt kritisch. Die Strahlung breitet sich immer weiter aus.

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Strahlenmessung in Fukushima September 2013

Chronologie des Atomunfalls in Fukushima: Die Lage im August und September 2013. Ein leck verseucht die Umwelt und die japanische Regierung will Millionen Steuergelder in die Anlage investieren.

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Greenpeace-Strahlenmessung bei Fukushima 03/27/2011

Schon die Messungen des Greenpeace-Strahlenteams in den ersten 12 Monaten in Fukushima zeigen: Bei den gemessenen Werten kommt in nur wenigen Tagen eine maximale Jahresdosis zusammen.

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Zum Weiterlesen:

Die Lehren aus Fukushima

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Lessons from Fukushima (engl.)

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Report: Fukushima Fallout (engl.)

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Das Geschäft mit der Atomkraft lässt Menschen zahlen und leiden

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Japans Atomkrise

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Menschen stellen die Energiewende dar - von der Atomkraft zur Windkraft 15.04.2011

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In einem Kindergarten liegen die Spielsachen so, wie sie nach der Katastrophe zurückgelassen wurden. Die Gasmaske eines Kindes neben einer Puppe ist nur ein weiteres grausames Paradoxon: Eine Woche vor dem Atomunfall wurden die Kinder darin geschult, die Sicherheitsausrüstung gegen die atomare Gefahr zu benutzen. Doch am Tag des Unfalls wurde auf Anweisung der Parteiführung keine einzige Gasmaske benutzt.
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