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Anti-Castor-Protest: Sitzblockade auf den Gleisen zwischen Lüneburg und Hitzacker 07.11.2010
Jan Grarup / Noor / Greenpeace

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"Der niedersächsischen Umweltminister Sander scheint jeglichen Realitätssinn und den Kontakt zum Volk verloren zu haben. Mit der Anordnung, den völlig ungeeigneten Salzstock in Gorleben weiter auszubauen, richtet er sich nur Stunden nach der Einfahrt der Castorbehälter ins Zwischenlager gegen den Willen der Bürger", kommentiert Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler die Entscheidung.

"Die massiven Bürgerproteste der vergangenen Tage zeigen, dass der Salzstock nicht nur ungeeignet, sondern auch nicht gewollt ist. Doch Sachargumente und die Einhaltung von rechtlichen Verfahrensweisen scheinen der Regierung im Fall Gorleben keinen Pfifferling wert zu sein."

Greenpeace, die Rechtshilfe Gorleben, die Kirchengemeinde Gartow sowie der Besitzer von Grundstücken über dem Salzstock hatten die Arbeiten mit einer Klage gestoppt. Greenpeace wird nun weitere juristische Schritte prüfen, um gegen diese Entscheidung vorzugehen.

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