Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Bislang hat die EU-Kommission immer mitgeteilt, dass der Kreditrahmen von vier Milliarden auf sechs Milliarden Euro erhöht werden soll, um Sicherheitsverbesserungen in den Atomkraftwerken Osteuropas zu finanzieren. Wird der Antrag angenommen, muss Deutschland als EU-Nettoeinzahler rund 20 Prozent der Kosten tragen - und würde die Atomkraft in Europa noch mehr fördern. Über die Änderung des Kreditrahmens entscheiden die Wirtschafts- und Finanzminister der Mitgliedsländer frühestens im Februar 2003. Da der Beschluss einstimmig getroffen werden muss, reicht eine Stimme aus, um das Vorhaben zu stoppen.

Greenpeace fordert Bundesfinanzminister Hans Eichel daher auf, gegen die Erhöhung der Subventionen zu stimmen. Man kann nicht zum einen den Atomausstieg aus der Atomkraft beschließen und zum anderen der Atomindustrie weiter Geld zuschieben, kritisierte Greenpeace-Atomexperte Matthias Edler. Mit dem Geld sollen dann Schrottreaktoren wie die bulgarischen Atomkraftwerksblöcke Kosloduj länger am Netz gehalten und sogar der Neubau von Atomkraftwerken in Osteuropa mit finanziert werden.(abu

Mehr zum Thema

Projektion am AKW Grohnde: Für ein atomstromfreies Europa

Anti-Atomkraft-Appell an die Bundesregierung

  • 21.01.2022

Die EU will Energie aus Gas und Atomkraft als nachhaltig einstufen. Greenpeace und weitere Verbände fordern in einem gemeinsamen Appell von der Bundesregierung, dieses Vorhaben zu verhindern.

mehr erfahren
Die vier Kühltürme des Atomkraftwerks Mochovce in der Slowakei

Falsches Grün

  • 07.01.2022

Kapern Atomenergie und Gas gerade den Green Deal der EU und machen ihn damit unbrauchbar? Umweltschützende protestieren gegen den Plan, Risikotechnologien als nachhaltig zu verkaufen.

mehr erfahren
Expert:innen in Tschernobyl

Gefährliches Gestern

  • 25.04.2021

Die Katastrophe von Tschernobyl rückt in die Vergangenheit, ihre Folgen verschwinden aber nicht aus der Gegenwart. Sie sind eine Mahnung – auch an Atomkraftbefürworter:innen.

mehr erfahren
Dunkle Wolken über Fukushima

Gefährliche Mythen

  • 13.04.2021

Mit bewussten Fehleinschätzungen wird der Plan gerechtfertigt, Millionen Liter radioaktives Wasser aus Fukushima ins Meer abzulassen. Greenpeace entkräftet diese Halbwahrheiten.

mehr erfahren
Luftbild vom Atomkraftwerk Fukushima

Der ewige Denkzettel

  • 11.03.2021

Die Katastrophe ist nicht vorbei: Auch zehn Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima leiden japanische Bürger:innen unter den Folgen – während die Regierung Normalität vorgaukelt.

mehr erfahren
AKW Gundremmingen

Nichts gelernt

  • 03.03.2021

Hat die Nuklearkatastrophe von Fukushima zu mehr Sicherheit in europäischen Atomkraftwerken geführt? Offenbar nicht: Ein aktueller Greenpeace-Bericht belegt die Versäumnisse.

mehr erfahren