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Danny Kennedy, Kampagnendirektor bei Greenpeace für den australischen Pazifik, kommentiert das Abkommen: Das ist die schlechteste aller Möglichkeiten, denn sie führt zu einer Zunahme von Atommüll-Transporten und der Zwischenlagerung nuklearer Stoffe. Diese viel zu kurz gedachte politische Lösung vergrößert das Umweltproblem nur und birgt erhebliche Gesundheitsrisiken. Was langfristig mit dem Atommüll geschehen soll, ist weiterhin unklar.

Australien verteilt seinen Atommüll in der Welt: Erzeugt und gelagert wird er in Sydney und im westlichen New South Wales, hochradioaktiver Abfall wird nach Frankreich und in die USA gebracht - immer durch gefährliche Transporte über die Ozeane. Außerdem ist ungeklärt, was mit dem australischen Atommüll geschehen soll, der schon jetzt in Frankreich und Großbritannien zwischengelagert wird.

Es ist nun an der Regierung in Canberra, Stellung zu nehmen und Schlüsselfragen zu beantworten: Werden die Vereinigten Staaten hochangereichertes Uran oder Plutonium aus dem Müll gewinnen und für ihr wachsendes Nuklearwaffenprogramm verwenden? Wird der Atommüll in das umstrittene Yucca Mountain Endlager in Nevada gebracht? Welche Pläne gibt es, den Gefahren durch terroristische Angriffe vorzubeugen?

Es gibt immer noch keine langfristige Lösung für das Problem des Atommülls. Ihn heimlich um die ganze Welt zu transportieren macht es nur noch schlimmer, betont Kennedy.

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